Beispiel-Projektplan

Projektplan für eine ISO-27001-Zertifizierung

Ein Projektplan für eine ISO-27001-Zertifizierung führt in 10 Phasen und 65 Aufgaben über 29 Wochen vom Projektauftrag bis zum Zertifizierungsaudit. Der Beispielplan für ein Softwareunternehmen mit 120 Mitarbeitenden umfasst Geltungsbereich, Gap- und Risikoanalyse, ISMS-Governance, Maßnahmen nach Anhang A, internes Audit und Managementbewertung. Das vorgesehene Budget beträgt rund 268.850 Euro.

  • 29 Wochen
  • 10 Phasen
  • 65 Aufgaben
  • Budget ca. 268.850 €

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Beispielplan

Vorbereitung eines Softwareunternehmens mit 120 Mitarbeitenden auf die ISO-27001-Zertifizierung

Das Projekt bereitet ein Softwareunternehmen mit 120 Mitarbeitenden systematisch auf die ISO/IEC-27001:2022-Zertifizierung vor. Im Fokus stehen der Aufbau eines belastbaren ISMS, die Bewertung und Behandlung von Risiken sowie die Umsetzung technischer und organisatorischer Sicherheitsmaßnahmen. Zusätzlich werden Governance, Rollen, Nachweisführung und Awareness so verankert, dass die Zertifizierungsreife innerhalb des vorgegebenen Zeitraums erreicht wird. Der Projektumfang betrifft neben der IT auch Entwicklung, Führungskräfte, Fachbereiche und externe Dienstleister.

Gesamtfortschritt0%
29Wochen
0/10Phasen
0/65Aufgaben
268.850 €Budget
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Phasen

1

Phase 1: Projektauftrag, Geltungsbereich und Auditplanung

Ausstehend · 2W · 0/4
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
0

Diese Phase schafft das verbindliche Mandat für die ISO/IEC-27001:2022-Einführung und grenzt den prüfbaren ISMS-Geltungsbereich ab. Gleichzeitig werden Ressourcen, Entscheidungswege und der Terminplan für das Zertifizierungsaudit festgelegt.

Projektauftrag mit Zertifizierungsziel, Zieltermin, Budgetrahmen, Entscheidungsbefugnissen und Eskalationswegen erstellen und durch die Geschäftsführung genehmigen lassen
01.10. – 03.10. 3 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
ISMS-Geltungsbereich für Produkte, Geschäftsprozesse, Cloud-Dienste, Entwicklungsumgebungen, Standorte, Netzwerke und ausgelagerte Leistungen schriftlich festlegen
01.10. – 04.10. 4 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Rollen für Auftraggeber, ISMS-Leitung, Fachverantwortliche, Risiko- und Kontrollverantwortliche sowie benötigte interne Kapazitäten festlegen
05.10. – 09.10. 3 Tage
Geschäftsführung und ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Zertifizierungsstelle beauftragen und Terminplan für Dokumentenprüfung, Zertifizierungsaudit, Auditvorbereitung und erforderliche Nachauditaktivitäten abstimmen
10.10. – 11.10. 2 Tage
Geschäftsführung und ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Bestehende Richtlinien, Verfahrensbeschreibungen, Protokolle, Prüfberichte und Sicherheitsnachweise gegen die ISO-Kapitel und die 93 Annex-A-Kontrollen bewerten
15.10. – 19.10. 5 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Reifegradinterviews mit IT-Betrieb, Cloud-/Infrastrukturbetrieb, Softwareentwicklung, DevSecOps, Personalwesen, Einkauf und ausgewählten Fachbereichen durchführen
15.10. – 22.10. 6 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Technische Ist-Aufnahme für Identitätsmanagement, privilegierte Zugriffe, Cloud-Konfiguration, Endgeräteschutz, Protokollierung, Schwachstellenmanagement und Backups durchführen
15.10. – 23.10. 7 Tage
IT-Leitung und Cloud-/Infrastrukturbetrieb
Sicherheitsreife von Softwareentwicklungs-, Change-, Release-, Lieferanten-, Onboarding- und Offboarding-Prozessen bewerten
15.10. – 19.10. 5 Tage
Leitung Softwareentwicklung und DevSecOps
Anforderungen aus Kundenverträgen, Datenschutz, Auftragsverarbeitung, gesetzlichen Vorgaben und Lieferantenvereinbarungen erfassen
15.10. – 17.10. 3 Tage
Datenschutzbeauftragte:r und Rechtsabteilung
Gap-Register mit Abweichung, Risikoauswirkung, Priorität, Verantwortlichem, Zieltermin und kurzfristig umsetzbaren Verbesserungen erstellen
24.10. – 29.10. 4 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
ISMS-Governance mit Sicherheitskomitee, Entscheidungsrechten, Sitzungsrhythmus, Eskalationsstufen und Berichtspflichten festlegen
22.10. – 25.10. 4 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
RACI-Modell für Informationswerte, Geschäftsprozesse, Risiken, Sicherheitskontrollen, Nachweise und Maßnahmen erstellen
22.10. – 25.10. 4 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Richtlinienhierarchie mit Leitlinie, Einzelrichtlinien, Standards, Prozessbeschreibungen, Arbeitsanweisungen und Formularen definieren
22.10. – 24.10. 3 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Informationssicherheitsleitlinie sowie Richtlinien für akzeptable Nutzung, Informationsklassifizierung, Zugriffsschutz und mobile beziehungsweise cloudbasierte Arbeit ausarbeiten
26.10. – 02.11. 6 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Verfahren für Richtlinienfreigabe, Dokumentenlenkung, Ausnahmen, Risikoakzeptanzen und befristete Abweichungen gestalten
05.11. – 08.11. 4 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Rollen- und Kommunikationsmodell für Sicherheitsvorfälle, Meldewege, Kundenkommunikation, Datenschutzmeldungen und Managementeskalationen definieren
22.10. – 25.10. 4 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Schnittstellen zwischen ISMS, Personalprozessen, Lieferantenmanagement, Datenschutz und Qualitätsmanagement in verbindlichen Prozessbeschreibungen festhalten
22.10. – 25.10. 4 Tage
Personalwesen und ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Verzeichnis der Informationswerte für Anwendungen, Quellcode-Repositories, Cloud-Konten, Datenbanken, Endgeräte, Identitäten, Schnittstellen und Dokumente erstellen
12.11. – 21.11. 8 Tage
IT-Leitung und Cloud-/Infrastrukturbetrieb
Kritische Geschäftsprozesse, Produkte, Services und technische Abhängigkeiten einschließlich interner und ausgelagerter Leistungen abbilden
12.11. – 19.11. 6 Tage
Service- und Produktverantwortliche
Verfügbarkeits-, Integritäts-, Vertraulichkeits- und gegebenenfalls Authentizitätsanforderungen für die erfassten Informationswerte bestimmen
22.11. – 27.11. 4 Tage
Service- und Produktverantwortliche
Schutzklassen und verbindliche Regeln für Kennzeichnung, Speicherung, Übertragung, Freigabe und Löschung von Informationen festlegen
12.11. – 15.11. 4 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Bedrohungs- und Schwachstellenszenarien für Cloud-Infrastruktur, Softwareentwicklung, Identitäten, Lieferanten, Mitarbeitende und kritische Services erfassen
12.11. – 16.11. 5 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Bewertungsmethodik für Eintrittswahrscheinlichkeit, Schadensausmaß, Risikoklassen und Risikoakzeptanz anhand konkreter Unternehmensbeispiele kalibrieren
12.11. – 14.11. 3 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Risiko-Workshops mit den Prozess-, Service- und Asset-Verantwortlichen durchführen und Risiken einschließlich Ursachen, Auswirkungen und bestehender Kontrollen im Risikoregister dokumentieren
28.11. – 07.12. 8 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Risikobehandlungsplan mit Maßnahmen, Kontrollverantwortlichen, Ressourcen, Abhängigkeiten, Zielterminen und Kriterien für die Wirksamkeitsprüfung erstellen
10.12. – 17.12. 6 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Alle 93 Annex-A-Kontrollen bewerten und für jede Kontrolle Anwendbarkeit, Begründung, Umsetzungsstatus und zugehörige Nachweise in der Statement of Applicability dokumentieren
10.12. – 19.12. 8 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Messbare Sicherheitsziele und Kennzahlen für Zugriffsschutz, Schwachstellenbehebung, Backup-Wiederherstellung, Schulungen, Vorfälle und Lieferantenbewertungen definieren
10.12. – 13.12. 4 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Zu jeder priorisierten Kontrolle die erforderlichen Richtlinien, technischen Systeme, Prozessnachweise und Prüfintervalle zuordnen
20.12. – 26.12. 5 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Risikobehandlung, Sicherheitsziele und Statement of Applicability durch Geschäftsführung und zuständige Risikoeigner genehmigen lassen
27.12. – 28.12. 2 Tage
Geschäftsführung und Auftraggeber
Zielarchitektur für SSO, Multi-Faktor-Authentisierung, rollenbasierte Berechtigungen und den Joiner-Mover-Leaver-Prozess umsetzen
31.12. – 09.01. 8 Tage
IT-Leitung und Cloud-/Infrastrukturbetrieb
Privilegierte Konten erfassen, administrativen Zugriff über geeignete Kontrollmechanismen absichern und regelmäßige Berechtigungsüberprüfungen einrichten
10.01. – 21.01. 8 Tage
IT-Leitung und Cloud-/Infrastrukturbetrieb
Sicherheitsbaseline für Cloud-Konten, Netzwerkregeln, Speicher, Secrets, Schlüssel, Konfigurationsabweichungen und öffentlich erreichbare Dienste implementieren
31.12. – 09.01. 8 Tage
Cloud-/Infrastrukturbetrieb
Zentrale Protokollierung für relevante Cloud-, Identitäts-, Netzwerk-, Server- und Anwendungskomponenten einrichten und Aufbewahrungsfristen festlegen
10.01. – 21.01. 8 Tage
IT-Leitung und Cloud-/Infrastrukturbetrieb
Schwachstellen- und Patchmanagement mit regelmäßigen Scans, Risikoklassen, Behebungsfristen, Ausnahmen und Managementreporting etablieren
22.01. – 30.01. 7 Tage
IT-Leitung und Cloud-/Infrastrukturbetrieb
Endgeräteschutz mit EDR, Gerätekonfiguration, Festplattenverschlüsselung, Mobile-Device-Management und zentraler Inventarisierung ausrollen
31.01. – 07.02. 6 Tage
IT-Leitung und Cloud-/Infrastrukturbetrieb
Backup- und Wiederherstellungsstrategie für kritische Daten und Services umsetzen, einschließlich geschützter Kopien, definierter RPO/RTO-Werte und dokumentierter Restore-Tests
08.02. – 19.02. 8 Tage
IT-Leitung und Cloud-/Infrastrukturbetrieb
Sicheren Softwareentwicklungsprozess mit Sicherheitsanforderungen, Bedrohungsmodellierung, Code-Reviews, SAST, DAST, Abhängigkeitsprüfung und Security-Gates in der Pipeline implementieren
31.12. – 11.01. 10 Tage
Leitung Softwareentwicklung und DevSecOps
Trennung von Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen sowie Freigabe- und Berechtigungsregeln für Releases technisch durchsetzen
14.01. – 21.01. 6 Tage
Leitung Softwareentwicklung und DevSecOps
Change-, Konfigurations- und Notfalländerungsprozess mit Genehmigung, Rückfallplan und Nachweisführung in den IT-Betrieb integrieren
22.01. – 28.01. 5 Tage
IT-Leitung und Cloud-/Infrastrukturbetrieb
Incident-Response-Playbooks für Kontoübernahme, Datenabfluss, Schadsoftware, Cloud-Fehlkonfiguration und Verfügbarkeitsausfall erstellen
31.12. – 04.01. 5 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Sicherheitsanforderungen für kritische Cloud-, Software- und sonstige Dienstleister in Verträge, Fragebögen, Bewertungs- und Überwachungsprozesse integrieren
31.12. – 08.01. 7 Tage
Einkauf und Lieferantenmanagement
Sicherheitsanforderungen für Einstellung, Rollenwechsel, Vertraulichkeitsverpflichtungen, Rückgabe von Arbeitsmitteln und Offboarding umsetzen
31.12. – 04.01. 5 Tage
Personalwesen
Notfallvorsorge für kritische Produkte und interne Services einschließlich Kommunikationswegen, Wiederanlaufverfahren und Verfügbarkeitsübung etablieren
20.02. – 28.02. 7 Tage
Service- und Produktverantwortliche
Sicherheitsprozesse in ITSM-, GRC-, Ticket-, Entwicklungs- und HR-Workflows integrieren und Zuständigkeiten für Bearbeitung und Eskalation verbindlich hinterlegen
11.02. – 15.02. 5 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Nachweiskatalog mit Kontroll-ID, Nachweisart, Verantwortlichem, Prüfintervall, Aufbewahrungsfrist und revisionssicherem Ablageort einrichten
11.02. – 15.02. 5 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Erste Regelzyklen für Berechtigungsreviews, Logkontrollen, Schwachstellen- und Patchberichte, Backups, Restore-Tests und Changes durchführen und protokollieren
18.02. – 26.02. 7 Tage
IT-Leitung und Cloud-/Infrastrukturbetrieb
Nachweise für Lieferantenbewertungen, Sicherheitsklauseln, Unterauftragsverarbeiter und offene Sicherheitsanforderungen der kritischen Dienstleister zusammentragen
11.02. – 14.02. 4 Tage
Einkauf und Lieferantenmanagement
Kennzahlen zu Sicherheitszielen erheben und ein Managementdashboard für Maßnahmenstatus, Vorfälle, Schwachstellen, Schulungen und Kontrollausnahmen erstellen
27.02. – 04.03. 4 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Erste Betriebsbewertung des ISMS durchführen, fehlende Nachweise identifizieren und konkrete Nachbesserungen an die Kontrollverantwortlichen übergeben
05.03. – 08.03. 4 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Schulungsmatrix für Geschäftsführung, Führungskräfte, Entwickler:innen, IT-Administratoren, Personalwesen, Einkauf, Vertrieb und übrige Mitarbeitende erstellen
18.02. – 21.02. 4 Tage
Personalwesen
Verbindliche Grundlagenunterweisung für alle 120 Mitarbeitenden durchführen, einschließlich Phishing, Passwort- und MFA-Nutzung, Informationsklassifizierung, Meldewegen und Richtlinienbestätigung
18.02. – 27.02. 8 Tage
Personalwesen und ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Rollenbezogene Vertiefungstrainings für IT-Betrieb, privilegierte Administratoren, Softwareentwicklung, DevSecOps, Einkauf und Personalwesen durchführen
18.02. – 25.02. 6 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Führungskräfte und Risiko- beziehungsweise Kontrollverantwortliche zu Risikoakzeptanz, Eskalation, Nachweisführung und Managementpflichten schulen
28.02. – 01.03. 2 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Awareness-Übung mit simulierten Phishing- oder Sicherheitsvorfällen durchführen, Teilnahme und Ergebnisse auswerten und Verbesserungsmaßnahmen ableiten
04.03. – 08.03. 5 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Auditprogramm mit Prüfkriterien, Stichproben, Interviewpartnern, Kontrollbereichen und Unabhängigkeitsanforderungen erstellen
04.03. – 06.03. 3 Tage
Qualitätsmanagement beziehungsweise interne Revision
Internes Audit zu ISO-Kapiteln, Geltungsbereich, Risikoprozess, Statement of Applicability, ausgewählten Annex-A-Kontrollen und Betriebsnachweisen durchführen
04.03. – 13.03. 8 Tage
Qualitätsmanagement beziehungsweise interne Revision
Abweichungen, Beobachtungen und Verbesserungspotenziale klassifizieren, Ursachen bewerten sowie Korrekturmaßnahmen mit Verantwortlichen und Fristen festlegen
14.03. – 19.03. 4 Tage
Qualitätsmanagement beziehungsweise interne Revision
Unterlagen für die Managementbewertung mit Kennzahlen, Auditresultaten, Risikostatus, Vorfällen, Lieferantenlage, Ressourcenbedarf und Zielerreichung zusammenstellen
04.03. – 07.03. 4 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Managementbewertung durchführen und Entscheidungen zu Korrekturmaßnahmen, Risikoakzeptanzen, Ressourcen, Sicherheitszielen und Zertifizierungsteilnahme protokollieren
20.03. – 21.03. 2 Tage
Geschäftsführung und Auftraggeber
Kritische und wesentliche interne Auditfeststellungen schließen, Umsetzung prüfen und die Wirksamkeit der Korrekturmaßnahmen durch belastbare Nachweise bestätigen
25.03. – 01.04. 6 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Geltungsbereich, Informationssicherheitsleitlinie, Risiko- und Maßnahmenregister, Sicherheitsziele, Statement of Applicability und Richtlinienbestand final abgleichen und freigeben
25.03. – 28.03. 4 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Auditnachweisablage auf Vollständigkeit prüfen und Nachweise für Berechtigungsreviews, Schwachstellen, Backups, Vorfälle, Schulungen, Lieferanten und Entwicklungsprozesse zusammenstellen
02.04. – 05.04. 4 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Auditplan mit Zertifizierungsstelle, Interviewkalender, Stichprobenzugriff, Ansprechpartnern, virtuellen beziehungsweise physischen Auditressourcen und Eskalationswegen abstimmen
08.04. – 10.04. 3 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Zertifizierungsaudit durch Interviewsimulationen, Dokumentenabfragen und kontrollbezogene Nachweisübungen mit Führungskräften und Prozessverantwortlichen proben
11.04. – 16.04. 4 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r
Verbindliches Audit-Runbook mit Tagesablauf, Kommunikationsregeln, Dokumentenzugriff, Umgang mit Feststellungen und Verantwortlichen für Auditantworten erstellen und abnehmen lassen
17.04. – 19.04. 3 Tage
ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r

Timeline

Timeline 10 PhasenStart: 01.10.2026
Phase / Aufgabe
Okt 2026
Nov 2026
Dez 2026
Jan 2027
Feb 2027
Mär 2027
Apr 2027
KW 101.10
KW 422.10
KW 712.11
KW 1003.12
KW 1324.12
KW 1614.01
KW 1904.02
KW 2225.02
KW 2518.03
KW 2808.04
Projektauftrag, Geltungsbereich und Auditplanung01.10. – 14.10. · 2 Wo. · 0/4
Projektauftrag, Geltungsbereich und Auditplanung
Reifegrad- und Gap-Analyse15.10. – 04.11. · 3 Wo. · 0/6
Reifegrad- und Gap-Analyse
ISMS-Governance und Rollenmodell22.10. – 18.11. · 4 Wo. · 0/7
ISMS-Governance und Rollenmodell
Asset-, Schutzbedarfs- und Risikoanalyse12.11. – 09.12. · 4 Wo. · 0/7
Asset-, Schutzbedarfs- und Risikoanalyse
Maßnahmenplanung und Statement of Applicability10.12. – 30.12. · 3 Wo. · 0/5
Maßnahmenplanung und Statement of Applicability
Umsetzung technischer und organisatorischer Maßnahmen31.12. – 03.03. · 9 Wo. · 0/14
Umsetzung technischer und organisatorischer Maßnahmen
Prozessbetrieb, Dokumentation und Nachweisführung11.02. – 10.03. · 4 Wo. · 0/6
Prozessbetrieb, Dokumentation und Nachweisführung
Schulung, Awareness und organisatorische Verankerung18.02. – 10.03. · 3 Wo. · 0/5
Schulung, Awareness und organisatorische Verankerung
Interne Auditierung und Managementbewertung04.03. – 24.03. · 3 Wo. · 0/5
Interne Auditierung und Managementbewertung
Restmängelbeseitigung und Zertifizierungsaudit-Vorbereitung25.03. – 21.04. · 4 Wo. · 0/6
Restmängelbeseitigung und Zertifizierungsaudit-Vorbereitung
GeplantIn ArbeitAbgeschlossenBlockiertMeilensteine

Budget

Budget: 268.850 €
Personal (intern) · 76.350 €Externe ISO-27001-Beratung und Projektbegleitung · 63.000 €Technische und organisatorische Maßnahmen · 53.000 €Interne Audits und Zertifizierung · 40.500 €GRC-, Risiko- und Nachweiswerkzeuge · 19.800 €Schulungen und Awareness · 16.200 €
Personal (intern)76.350 €
PositionMengeEinzelpreisGesamt
Interne ISMS-Projektleitung45 Personentage700 €31.500 €
IT-/Cloud-Infrastrukturverantwortliche:r20 Personentage750 €15.000 €
DevSecOps- und Softwareentwicklungsverantwortliche:r15 Personentage750 €11.250 €
Prozessverantwortliche aus HR, Einkauf, Vertrieb und Fachbereichen22 Personentage600 €13.200 €
Geschäftsführung und Steuerungskreis6 Personentage900 €5.400 €
Externe ISO-27001-Beratung und Projektbegleitung63.000 €
PositionMengeEinzelpreisGesamt
ISO-27001-Beratung und methodische Projektbegleitung27 Personentage1.200 €32.400 €
Risikoanalyse, Richtlinien und Statement of Applicability12 Personentage1.100 €13.200 €
Technische Sicherheitsanalyse und Maßnahmenbegleitung10 Personentage1.200 €12.000 €
Lieferanten-, Datenschutz- und Vertragsanforderungen6 Personentage900 €5.400 €
Technische und organisatorische Maßnahmen53.000 €
PositionMengeEinzelpreisGesamt
Erweiterung von IAM, MFA und privilegiertem Zugriffsschutz1 Pauschal16.000 €16.000 €
Zentralisierung von Protokollierung und SIEM-Anbindung1 Pauschal11.000 €11.000 €
Schwachstellenmanagement und technische Remediation1 Pauschal9.000 €9.000 €
Backup-, Wiederherstellungs- und Notfalltests1 Pauschal6.000 €6.000 €
Absicherung von Softwareentwicklungs- und CI/CD-Prozessen1 Pauschal11.000 €11.000 €
Interne Audits und Zertifizierung40.500 €
PositionMengeEinzelpreisGesamt
Unabhängige interne ISO-27001-Auditierung10 Personentage1.200 €12.000 €
Moderation und Vorbereitung der Managementbewertung2 Personentage1.500 €3.000 €
Zertifizierungsaudit Stufe 1: Dokumentenprüfung1 Pauschal8.500 €8.500 €
Zertifizierungsaudit Stufe 2: Wirksamkeits- und Umsetzungsaudit1 Pauschal14.500 €14.500 €
Auditadministration, Reisekosten und Zertifizierungsunterlagen1 Pauschal2.500 €2.500 €
GRC-, Risiko- und Nachweiswerkzeuge19.800 €
PositionMengeEinzelpreisGesamt
GRC- und Risikomanagementplattform9 Monat1.200 €10.800 €
Revisionssichere Nachweis- und Dokumentenablage9 Monat400 €3.600 €
Vulnerability-Scanning und Kontrollüberwachung9 Monat600 €5.400 €
Schulungen und Awareness16.200 €
PositionMengeEinzelpreisGesamt
ISO-27001- und Informationssicherheits-Awareness für Mitarbeitende120 Person45 €5.400 €
Rollenbezogene Trainings für Führungskräfte, IT, Entwicklung und Einkauf6 Veranstaltung1.200 €7.200 €
Phishing- und Sicherheitsawareness-Übungen2 Pauschal1.800 €3.600 €

Risiken

Hoch

Unklarer oder zu weit gefasster ISMS-Geltungsbereich

Wenn bis Ende Woche 2 nicht eindeutig festgelegt ist, welche Produkte, Cloud-Dienste, Entwicklungsumgebungen, Standorte und ausgelagerten Prozesse zum ISMS gehören, wächst der Auditumfang unkontrolliert und relevante Abgrenzungen oder Schnittstellen werden übersehen.

Gegenmaßnahme: Die Geschäftsführung und die ISMS-Leitung verabschieden bis Ende Woche 2 den Geltungsbereich einschließlich begründeter Ausschlüsse, Schnittstellen und betroffener Organisationseinheiten; die Zertifizierungsstelle bestätigt den vorgesehenen Auditumfang.
Hoch

Fehlende Managementverbindlichkeit und unzureichende Ressourcen

Wenn Fachverantwortliche zwischen Woche 3 und 22 keine verbindlichen Zeitbudgets für Workshops, Maßnahmenumsetzung und Nachweisführung erhalten, bleiben Risikoanalysen, Richtlinien und technische Kontrollen unvollständig.

Gegenmaßnahme: Die Geschäftsführung reserviert bis Woche 2 verbindliche Kapazitäten für ISMS-Leitung, IT, Entwicklung, Personalwesen, Einkauf und Fachbereiche und überprüft die Ressourcenauslastung in einem zweiwöchentlichen Steuerungskreis.
Hoch

Unvollständige Asset-, Prozess- und Risikoanalyse

Wenn bis Woche 10 kritische Informationswerte, Geschäftsprozesse, Cloud-Abhängigkeiten, personenbezogene Daten oder Verantwortliche nicht vollständig erfasst sind, werden Risiken falsch bewertet und Kontrollen nicht angemessen priorisiert.

Gegenmaßnahme: Die ISMS-Leitung erstellt mit Prozess- und Asset-Verantwortlichen bis Ende Woche 10 ein validiertes Asset- und Prozessverzeichnis, führt Schutzbedarfs- und Risiko-Workshops durch und lässt das Risikoregister durch die Geschäftsführung freigeben.
Hoch

Technische Kontrolllücken in Cloud, Identitätsmanagement und Softwareentwicklung

Wenn privilegierte Zugriffe, Mehrfaktor-Authentisierung, Protokollierung, Schwachstellenmanagement, Trennung von Entwicklungs- und Produktivumgebungen oder sichere Freigaben bis Woche 22 nicht wirksam umgesetzt sind, entstehen wesentliche Auditfeststellungen.

Gegenmaßnahme: IT-Leitung und DevSecOps-Leitung schließen die priorisierten technischen Lücken bis Woche 22, insbesondere bei IAM, Logging, Backup, Endgeräteschutz und sicherem Softwareentwicklungsprozess, und dokumentieren technische Tests sowie Freigaben.
Hoch

Fehlende oder nicht belastbare Wirksamkeitsnachweise

Wenn Kontrollen erst kurz vor dem internen Audit in Betrieb gehen oder Nachweise nicht eindeutig einem Verantwortlichen und Kontrollzeitraum zugeordnet sind, reichen die Betriebsnachweise in Woche 23 bis 25 möglicherweise nicht für die Zertifizierungsreife aus.

Gegenmaßnahme: Die ISMS-Leitung startet die Nachweisführung unmittelbar mit dem Kontrollbetrieb ab Woche 14, definiert je Kontrolle Nachweisart, Frequenz und Verantwortliche und führt ab Woche 20 wöchentliche Nachweislückenprüfungen durch.
Hoch

Verzögerte Risikoakzeptanzen und Korrekturmaßnahmen

Wenn Risikoeigner bis Ende Woche 13 Restrisiken nicht akzeptieren oder Maßnahmenverantwortliche die Korrekturen bis Woche 25 nicht abschließen, bleiben offene Abweichungen im internen Audit und gefährden den Zertifizierungstermin.

Gegenmaßnahme: Die ISMS-Leitung führt ab Woche 11 ein zentrales Maßnahmenregister mit Fristen und Eskalationsstufen; die Geschäftsführung entscheidet über nicht fristgerecht behandelte hohe Risiken spätestens innerhalb von fünf Arbeitstagen.
Hoch

Verspätete Auditplanung oder fehlende Zertifizierungsstellenkapazität

Wenn die Zertifizierungsstelle nicht bis Ende Woche 2 beauftragt ist oder der Auditzeitraum nicht verbindlich reserviert wird, kann der Zertifizierungstermin innerhalb von neun Monaten trotz abgeschlossener Projektarbeiten nicht gehalten werden.

Gegenmaßnahme: Die Geschäftsführung beauftragt gemeinsam mit der ISMS-Leitung bis Woche 2 eine geeignete Zertifizierungsstelle, bestätigt Auditumfang und Auditplan und prüft ab Woche 23 die Dokumenten- und Auditbereitschaft anhand eines verbindlichen Audit-Runbooks.
Mittel

Abhängigkeit von Cloud- und sonstigen Dienstleistern

Wenn Cloud-, Hosting-, SaaS- oder Entwicklungsdienstleister bis Woche 18 keine aktuellen Sicherheitsnachweise, Unterauftragnehmerlisten, Notfallregelungen oder vertraglichen Kontrollrechte bereitstellen, können Lieferantenrisiken und ausgelagerte Prozesse nicht ausreichend bewertet werden.

Gegenmaßnahme: Einkauf und Lieferantenmanagement führen bis Woche 18 eine risikobasierte Lieferantenprüfung durch, fordern Nachweise und Nachbesserungen an und eskalieren fehlende Mindestanforderungen an Rechtsabteilung und Geschäftsführung.
Mittel

Geringe Akzeptanz und unzureichendes Sicherheitsbewusstsein

Wenn Mitarbeitende und Führungskräfte bis Woche 23 die neuen Meldewege, Zugriffsregeln, Umgangsvorgaben und Verantwortlichkeiten nicht kennen oder Schulungen nicht abschließen, werden Kontrollen im Tagesgeschäft nicht konsistent angewendet.

Gegenmaßnahme: Personalwesen und ISMS-Leitung führen bis Woche 23 rollenbezogene Schulungen für alle betroffenen Mitarbeitenden durch, dokumentieren die Teilnahme, werten eine Awareness-Übung aus und eskalieren offene Pflichttrainings an die jeweiligen Führungskräfte.
Mittel

Budgetüberschreitung durch technische Nachbesserungen

Wenn die Gap-Analyse ab Woche 3 umfangreiche Nachinvestitionen bei IAM, SIEM/Logging, Backup, Schwachstellenmanagement oder GRC-Werkzeugen aufzeigt, kann das geplante Budget von etwa 300.000 EUR vor Abschluss der Umsetzung überschritten werden.

Gegenmaßnahme: Projektleitung und Controlling erstellen bis Woche 5 eine belastbare Kostenprognose, priorisieren Maßnahmen nach Risiko und Zertifizierungsrelevanz und reservieren die 12-prozentige Projektreserve ausschließlich nach Freigabe durch die Geschäftsführung.

Stakeholder

GU

Geschäftsführung und Auftraggeber

Entscheiden über Geltungsbereich, Risikobereitschaft, Budget und verbindliche Ressourcen

Einbinden: ab Phase 1
IL

ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r

Verantwortet Methodik, Steuerung, Richtlinien und die Gesamtkoordination

Einbinden: ab Phase 1
IL

IT-Leitung und Cloud-/Infrastrukturbetrieb

Bewerten und beeinflussen Architektur, Identitätsmanagement, Protokollierung, Backup, Verfügbarkeit und technische Kontrollen

Einbinden: ab Phase 2
LS

Leitung Softwareentwicklung und DevSecOps

Entscheiden über sichere Entwicklungsprozesse, Schwachstellenmanagement, Trennung von Umgebungen und Freigabeverfahren

Einbinden: ab Phase 2
DU

Datenschutzbeauftragte:r und Rechtsabteilung

Stimmen Schnittstellen zu DSGVO, Auftragsverarbeitung, Vertragsanforderungen und Meldeprozessen ab

Einbinden: ab Phase 2
PU

Personalwesen und Führungskräfte

Unterstützen Rollenfestlegung, Schulungen, Onboarding, Offboarding und personelle Sicherheitsprozesse

Einbinden: ab Phase 3
EU

Einkauf und Lieferantenmanagement

Steuern Sicherheitsanforderungen, Due-Diligence-Prüfungen und Nachweise von Cloud-, Software- und sonstigen Dienstleistern

Einbinden: ab Phase 3
SU

Service- und Produktverantwortliche

Liefern Informationen zu kritischen Geschäftsprozessen, Schutzbedarfen, Verfügbarkeitszielen und Kundenverpflichtungen

Einbinden: ab Phase 3
VU

Vertrieb und Customer Success

Bringen Kundenanforderungen, Sicherheitsfragebögen und vertragliche Zusagen in den Geltungsbereich ein

Einbinden: ab Phase 3
QB

Qualitätsmanagement beziehungsweise interne Revision

Unterstützen Prozessdisziplin, interne Auditierung, Korrekturmaßnahmen und Auditnachweise

Einbinden: ab Phase 5
MU

Mitarbeitende und Prozessverantwortliche

Setzen Richtlinien im Tagesgeschäft um und liefern Nachweise für die Wirksamkeit der Kontrollen

Einbinden: ab Phase 7
Z

Zertifizierungsstelle

Legt Auditvoraussetzungen, Auditumfang und Terminierung fest und bewertet die Zertifizierungsreife

Einbinden: ab Phase 1

Compliance

Pflicht 4

Umsetzung angemessener technischer und organisatorischer Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten nach Art. 32 DSGVO, insbesondere Zugriffsschutz, Verschlüsselung, Verfügbarkeit, Wiederherstellbarkeit und regelmäßige Wirksamkeitsprüfung

Datenschutzbeauftragte:r, IT-Leitung, ISMS-Leitung Woche 3–29, laufend
Pflicht
Regel aus der Compliance-Bibliothek
DSGVO / GDPR(EU 2016/679)
  • Rechtsgrundlage für jede Verarbeitung personenbezogener Daten (Einwilligung, Vertrag, gesetzliche Pflicht, berechtigtes Interesse)
  • Vollständiges Verarbeitungsverzeichnis (Art. 30) für alle Prozesse
  • Auftragsverarbeitungsverträge (AVV / DPA) mit allen Dienstleistern
  • Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) bei Hochrisiko-Verarbeitungen
  • Technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) dokumentiert

Bei Verstoß: Bußgelder bis 20 Mio. EUR oder 4% des weltweiten Konzernjahresumsatzes, je nachdem, welcher Betrag höher ist. Plus zivilrechtliche Schadenersatzansprüche Betroffener.

Nachweise

Noch keine Nachweise. In PathHub legst du je Pflicht Nachweise ab, z. B. ein Protokoll, eine Bescheinigung oder einen Link zum Dokument, und exportierst alles als PDF-Nachweisbericht.

Datei Link Notiz

Etablierung und Erprobung eines Datenschutz- und Sicherheitsvorfallprozesses einschließlich Bewertung, Eskalation und gegebenenfalls Meldung an die Datenschutzaufsicht innerhalb der gesetzlichen Fristen nach Art. 33 und 34 DSGVO

Datenschutzbeauftragte:r, ISMS-Leitung, Incident-Response-Team Woche 6–23, danach laufend
Pflicht
Regel aus der Compliance-Bibliothek
DSGVO / GDPR(EU 2016/679)
  • Rechtsgrundlage für jede Verarbeitung personenbezogener Daten (Einwilligung, Vertrag, gesetzliche Pflicht, berechtigtes Interesse)
  • Vollständiges Verarbeitungsverzeichnis (Art. 30) für alle Prozesse
  • Auftragsverarbeitungsverträge (AVV / DPA) mit allen Dienstleistern
  • Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) bei Hochrisiko-Verarbeitungen
  • Technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) dokumentiert

Bei Verstoß: Bußgelder bis 20 Mio. EUR oder 4% des weltweiten Konzernjahresumsatzes, je nachdem, welcher Betrag höher ist. Plus zivilrechtliche Schadenersatzansprüche Betroffener.

Nachweise

Noch keine Nachweise. In PathHub legst du je Pflicht Nachweise ab, z. B. ein Protokoll, eine Bescheinigung oder einen Link zum Dokument, und exportierst alles als PDF-Nachweisbericht.

Datei Link Notiz

Prüfung und Aktualisierung von Auftragsverarbeitungsverträgen, Unterauftragnehmerregelungen und Regelungen zu Drittlandübermittlungen für Cloud- und SaaS-Dienstleister nach Art. 28 und 44–49 DSGVO

Rechtsabteilung, Datenschutzbeauftragte:r, Einkauf Woche 7–18, danach laufend
Pflicht
Regel aus der Compliance-Bibliothek
DSGVO / GDPR(EU 2016/679)
  • Rechtsgrundlage für jede Verarbeitung personenbezogener Daten (Einwilligung, Vertrag, gesetzliche Pflicht, berechtigtes Interesse)
  • Vollständiges Verarbeitungsverzeichnis (Art. 30) für alle Prozesse
  • Auftragsverarbeitungsverträge (AVV / DPA) mit allen Dienstleistern
  • Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) bei Hochrisiko-Verarbeitungen
  • Technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) dokumentiert

Bei Verstoß: Bußgelder bis 20 Mio. EUR oder 4% des weltweiten Konzernjahresumsatzes, je nachdem, welcher Betrag höher ist. Plus zivilrechtliche Schadenersatzansprüche Betroffener.

Nachweise

Noch keine Nachweise. In PathHub legst du je Pflicht Nachweise ab, z. B. ein Protokoll, eine Bescheinigung oder einen Link zum Dokument, und exportierst alles als PDF-Nachweisbericht.

Datei Link Notiz

Anwendbarkeitsprüfung der NIS2-Richtlinie und nationalen Umsetzung für das konkrete Geschäftsmodell; Umsetzung zusätzlicher Pflichten nur bei Einstufung als betroffene Einrichtung

Rechtsabteilung, Datenschutzbeauftragte:r, ISMS-Leitung, Geschäftsführung Woche 1–5, jährliche Überprüfung
Pflicht
Regel aus der Compliance-Bibliothek
NIS2-Richtlinie(EU 2022/2555)
  • Dokumentiertes IT-Risikomanagement mit jährlichem Review
  • Business Continuity Plan und Disaster Recovery getestet
  • Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) für kritische Systeme
  • Verschlüsselung aller sensiblen Daten (at rest + in transit)
  • Lieferanten-Sicherheits-Reviews (Supply-Chain-Security)
  • Cybersecurity-Schulung für alle Mitarbeiter jährlich

Bei Verstoß: Bußgelder bis 10 Mio. EUR oder 2% des weltweiten Jahresumsatzes. Persönliche Haftung der Geschäftsführung bei grober Fahrlässigkeit.

Nachweise

Noch keine Nachweise. In PathHub legst du je Pflicht Nachweise ab, z. B. ein Protokoll, eine Bescheinigung oder einen Link zum Dokument, und exportierst alles als PDF-Nachweisbericht.

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Wichtig 2

Aufbau und Betrieb eines ISMS nach ISO/IEC 27001:2022 einschließlich Geltungsbereich, Kontextanalyse, Risikobehandlung, Sicherheitszielen, Statement of Applicability, internen Audits und Managementbewertung

ISMS-Leitung, Geschäftsführung, Qualitätsmanagement Woche 1–29
Wichtig
Regel aus der Compliance-Bibliothek
ISO 27001 (Informationssicherheit)(ISO 27001:2022)
  • Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) definiert
  • Risikobewertung und -behandlung dokumentiert
  • Statement of Applicability (SoA) mit Controls aus Anhang A
  • Internes Audit und Management-Review jährlich

Bei Verstoß: Freiwillige Norm, aber de-facto Pflicht für Enterprise-/Behörden-Kunden. Verlust beendet Geschäftsbeziehungen.

Nachweise

Noch keine Nachweise. In PathHub legst du je Pflicht Nachweise ab, z. B. ein Protokoll, eine Bescheinigung oder einen Link zum Dokument, und exportierst alles als PDF-Nachweisbericht.

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Umsetzung eines sicheren Softwareentwicklungsprozesses mit Code-Reviews, Abhängigkeits- und Schwachstellenprüfungen, Trennung der Umgebungen, sicherem Änderungsmanagement und kontrollierten Releases, orientiert an ISO/IEC 27001:2022 und OWASP-Empfehlungen

Leitung Softwareentwicklung, DevSecOps-Leitung, IT-Leitung Woche 6–22, danach laufend
Wichtig
Regel aus der Compliance-Bibliothek
ISO 27001 (Informationssicherheit)(ISO 27001:2022)
  • Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) definiert
  • Risikobewertung und -behandlung dokumentiert
  • Statement of Applicability (SoA) mit Controls aus Anhang A
  • Internes Audit und Management-Review jährlich

Bei Verstoß: Freiwillige Norm, aber de-facto Pflicht für Enterprise-/Behörden-Kunden. Verlust beendet Geschäftsbeziehungen.

Nachweise

Noch keine Nachweise. In PathHub legst du je Pflicht Nachweise ab, z. B. ein Protokoll, eine Bescheinigung oder einen Link zum Dokument, und exportierst alles als PDF-Nachweisbericht.

Datei Link Notiz

Meilensteine

  1. Woche 2

    Genehmigter Projektauftrag, abgegrenzter ISMS-Geltungsbereich und schriftlich bestätigter Zertifizierungszeitplan

    Voraussetzung: Projektauftrag, Geltungsbereich und Auditplanung
  2. Woche 5

    Abgenommenes Gap-Register mit priorisierten Handlungsfeldern, Verantwortlichen und Zielterminen

    Voraussetzung: Reifegrad- und Gap-Analyse
  3. Woche 7

    Genehmigtes ISMS-Governance-Modell mit Rollenmatrix, Richtlinienhierarchie und dokumentierten Freigabe- und Eskalationsverfahren

    Voraussetzung: ISMS-Governance und Rollenmodell
  4. Woche 10

    Vollständiges Asset- und Prozessverzeichnis mit Schutzbedarfsbewertung, abgestimmter Risikomethodik und validiertem Risikoregister

    Voraussetzung: Asset-, Schutzbedarfs- und Risikoanalyse
  5. Woche 13

    Genehmigter Risikobehandlungsplan, verabschiedete Sicherheitsziele und freigegebene Statement of Applicability

    Voraussetzung: Maßnahmenplanung und Statement of Applicability
  6. Woche 22

    Priorisierte technische und organisatorische Kontrollen sind umgesetzt, dokumentiert und für die erste Wirksamkeitsprüfung in Betrieb genommen

    Voraussetzung: Umsetzung technischer und organisatorischer Maßnahmen
  7. Woche 23

    Vollständiger Nachweiskatalog mit dokumentierten ersten Betriebszyklen, Kennzahlen und geschlossenem initialem Nachweislückenprotokoll

    Voraussetzung: Prozessbetrieb, Dokumentation und Nachweisführung
  8. Woche 23

    Dokumentierte Schulungsteilnahme der betroffenen Mitarbeitenden, abgeschlossene Rollen-Trainings und ausgewertete Awareness-Übung

    Voraussetzung: Schulung, Awareness und organisatorische Verankerung
  9. Woche 25

    Abgeschlossener interner Audit mit bewertetem Maßnahmenplan und genehmigtem Protokoll der Managementbewertung

    Voraussetzung: Interne Auditierung und Managementbewertung
  10. Woche 29

    Dokumentierte Zertifizierungsreife mit geschlossenem Maßnahmenplan, vollständigem Auditnachweisbestand und freigegebenem Audit-Runbook

    Voraussetzung: Restmängelbeseitigung und Zertifizierungsaudit-Vorbereitung

So ist dieser Plan entstanden

Dieser Plan wurde von PathHub AI aus einer einzigen Beschreibung erstellt: „Vorbereitung eines Softwareunternehmens mit 120 Mitarbeitenden auf die ISO-27001-Zertifizierung innerhalb von 9 Monaten.“ Ohne Unternehmenskontext. Mit deinen Abteilungen, Freigabeprozessen und Compliance-Vorgaben wird er deutlich genauer.

Pflichten

Pflichten mit Vorlauf: Daran denken viele zu spät

Diese Pflichten löst eine ISO-27001-Zertifizierung typischerweise aus (Beispiel Deutschland). PathHub AI plant sie mit Vorlauf ein, warnt bei zu knappem Zeitplan und zeigt unter „Regel & Nachweise“ die Regel mit Kriterien, die du abhakst und mit Nachweisen belegst. Keine Rechtsberatung.

Zertifizierungsstelle beauftragen und Termine für Stufe-1- und Stufe-2-Audit festlegen (ISO 27001)
Pflicht 2–4 Monate vor dem ZertifizierungsauditRichtwert
Regel & Nachweise

Warum: Akkreditierte Zertifizierungsstellen sind oft Monate im Voraus ausgebucht; das Stufe-1-Audit prüft die Auditreife, Stufe 2 die Wirksamkeit.

Regel aus der Compliance-Bibliothek
ISO 27001 (Informationssicherheit)ISO 27001:2022
Kriterien
  • Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) definiert
  • Risikobewertung und -behandlung dokumentiert
  • Statement of Applicability (SoA) mit Controls aus Anhang A
  • Internes Audit und Management-Review jährlich

Bei Verstoß: Freiwillige Norm, aber de-facto Pflicht für Enterprise-/Behörden-Kunden. Verlust beendet Geschäftsbeziehungen.

Nachweise: In PathHub hakst du die Kriterien ab und legst je Punkt Nachweise als Datei, Link oder Notiz ab. Alles lässt sich als PDF-Nachweisbericht exportieren.
Internes Audit und Managementbewertung vor dem Zertifizierungsaudit durchführen (ISO 27001, Kap. 9.2/9.3)
Pflicht 4–8 Wochen vor dem ZertifizierungsauditRichtwert
Regel & Nachweise

Warum: Ohne dokumentiertes internes Audit und Managementbewertung ist das System nicht zertifizierungsreif; Abweichungen daraus brauchen Zeit zur Korrektur.

Regel aus der Compliance-Bibliothek
ISO 27001 (Informationssicherheit)ISO 27001:2022
Kriterien
  • Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) definiert
  • Risikobewertung und -behandlung dokumentiert
  • Statement of Applicability (SoA) mit Controls aus Anhang A
  • Internes Audit und Management-Review jährlich

Bei Verstoß: Freiwillige Norm, aber de-facto Pflicht für Enterprise-/Behörden-Kunden. Verlust beendet Geschäftsbeziehungen.

Nachweise: In PathHub hakst du die Kriterien ab und legst je Punkt Nachweise als Datei, Link oder Notiz ab. Alles lässt sich als PDF-Nachweisbericht exportieren.
Alle typischen Vorhaben und ihre Pflichten: Interne Projekte planen
Nach dem Projekt

Nach dem Zertifikat ist vor dem Überwachungsaudit

Ein ISMS lebt davon, dass Audits, Managementbewertung und Maßnahmen regelmäßig stattfinden. So bleibt das in PathHub nachvollziehbar.

Freigaben mit Name und Datum

Richtlinien, Risikobehandlung oder Anwendbarkeitserklärung lässt du von der Geschäftsleitung freigeben. Jede Entscheidung steht im Verlauf und im Nachweisbericht.

Internes Audit und Managementbewertung

Im Pflichtenkalender jährlich eingeplant, mit Zuständigkeit, Nachweis je Durchgang und Erinnerung vor dem Termin.

Stand für die Geschäftsleitung

Die Compliance-Übersicht zeigt alle Vorhaben mit Ampel und erzeugt den PDF-Bericht „Stand der Pflichten“, zum Beispiel für die Geschäftsführung oder ein Audit.

So funktionieren Freigaben, Pflichtenkalender und Übersicht →

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert eine ISO-27001-Zertifizierung?
Im Beispielplan dauert eine ISO-27001-Zertifizierung 29 Wochen in 10 Phasen, davon laufen 5 Phasen teilweise parallel. Die tatsächliche Dauer hängt von Unternehmensgröße, Ausgangslage und verfügbaren Ressourcen ab. Mit deinem Unternehmenskontext passt PathHub den Zeitplan entsprechend an.
Was kostet eine ISO-27001-Zertifizierung?
Der Beispielplan kalkuliert rund 268.850 €, aufgeteilt auf 25 Budgetpositionen mit Menge und Einzelpreis. Die größten Posten sind Personal (intern), Externe ISO-27001-Beratung und Projektbegleitung. Es handelt sich um eine KI-Schätzung als Ausgangspunkt, nicht um ein Angebot.
Welche Risiken gibt es bei eine ISO-27001-Zertifizierung?
Der Plan nennt 10 Risiken mit Gegenmaßnahmen. Am höchsten bewertet sind: Unklarer oder zu weit gefasster ISMS-Geltungsbereich; Fehlende Managementverbindlichkeit und unzureichende Ressourcen; Unvollständige Asset-, Prozess- und Risikoanalyse.
Wer muss bei eine ISO-27001-Zertifizierung beteiligt werden?
Der Plan sieht unter anderem diese Beteiligten vor: Geschäftsführung und Auftraggeber, ISMS-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragte:r, IT-Leitung und Cloud-/Infrastrukturbetrieb, Leitung Softwareentwicklung und DevSecOps, Datenschutzbeauftragte:r und Rechtsabteilung, Personalwesen und Führungskräfte. Für jede Rolle ist angegeben, warum und ab wann sie einzubeziehen ist.
Kann ich den Plan an mein Unternehmen anpassen?
Ja. Öffne den Plan ohne Anmeldung in PathHub, passe Phasen und Aufgaben an oder beschreibe dein eigenes Vorhaben. Mit Unternehmenskontext (Abteilungen, Freigabeprozesse, Betriebsrat, Compliance-Vorgaben) wird jeder weitere Plan genauer.

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