Beispiel-Projektplan

Projektplan für eine ERP-Einführung

Ein Projektplan für eine ERP-Einführung strukturiert die Einführung hier in 10 Phasen mit 71 Aufgaben über 29 Wochen und einem Budget von etwa 400.000 €. Das Beispiel für ein Maschinenbauunternehmen mit zwei Standorten reicht von der Anforderungsaufnahme bis zum Go-live. Schwerpunkte sind Stammdatenmigration, Sollprozesse, DATEV-Integration, Barcode-Lagerprozesse und die frühe Einbindung der Schlüsselanwender.

  • 29 Wochen
  • 10 Phasen
  • 71 Aufgaben
  • Budget ca. 400.000 €

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Beispielplan

Einführung eines integrierten Produktions-ERP-Systems mit Ablösung eines Legacy-Fertigungssystems, Excel-Konsolidierung und standortübergreifendem Rollout

Das Projekt führt ein neues ERP-System für Produktionsplanung, Materialwirtschaft, Lager und Finanzübergaben ein. Es ersetzt ein altes Fertigungssystem sowie zahlreiche Excel-Insellösungen und schafft ein einheitliches, standortübergreifendes Prozess- und Datenmodell. Besonderer Fokus liegt auf der sauberen Migration von Stammdaten und offenen Vorgängen, der Integration mit DATEV sowie der Einführung von Barcode-gestützten Lagerprozessen. Der Produktivstart ist innerhalb von neun Monaten vorgesehen und erfordert daher eine straffe Steuerung und frühzeitige Einbindung der Schlüsselanwender.

Gesamtfortschritt0%
29Wochen
0/10Phasen
0/71Aufgaben
400.000 €Budget
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Phasen

1

Phase 1: Projektinitiierung und Governance

Ausstehend · 2W · 0/4
Interne Projektleitung
0

Die organisatorischen, fachlichen und technischen Rahmenbedingungen des ERP-Projekts werden verbindlich festgelegt. Dadurch werden Entscheidungswege, Projektumfang und Ressourcen frühzeitig abgesichert, damit der ambitionierte Go-live-Termin steuerbar bleibt.

Projektauftrag mit Zielbild, Ablösung von Excel und Legacy-Fertigungssystem, Standorten, Modulen, Go-live-Termin und Abgrenzungen erstellen und durch Geschäftsführung sowie Lenkungsausschuss genehmigen lassen
02.10. – 04.10. 3 Tage
Interne Projektleitung
Projektorganisation mit Lenkungsausschuss, Teilprojektleitungen, Schlüsselanwendern, Stellvertretungen und Eskalationswegen festlegen
02.10. – 04.10. 3 Tage
Interne Projektleitung
Verbindliche Ressourcenplanung für Produktionsplanung, Einkauf, Lager, Finanzbuchhaltung, IT und beide Standortverantwortungen erstellen
02.10. – 04.10. 3 Tage
Interne Projektleitung
Erste Prüfung zu Betriebsratsbeteiligung, Datenschutz, steuerlicher Nachvollziehbarkeit und technischen Mindestanforderungen durchführen
02.10. – 04.10. 3 Tage
IT-Leitung und Systemadministration
Fachworkshops zu Produktionsplanung, Materialbedarfsplanung, Fertigungsaufträgen, Rückmeldungen, Stücklisten und Arbeitsplänen an beiden Standorten durchführen
16.10. – 19.10. 4 Tage
Produktionsleitung und Verantwortliche für Produktionsplanung
Anforderungen von Einkauf, Disposition, Lieferantenbestellungen, Wareneingang, Lagerumbuchungen, Kommissionierung und Versand aufnehmen
16.10. – 18.10. 3 Tage
Einkauf und Materialwirtschaft sowie Lager- und Logistikleitung
Bestehende Excel-Dateien, manuelle Nebenlisten und Funktionen des alten Fertigungssystems inventarisieren und hinsichtlich Ablösung, Übernahme oder Verzicht bewerten
16.10. – 19.10. 4 Tage
Interne Projektleitung und Schlüsselanwender
Finanzielle Anforderungen für Kontierungen, Kostenstellen, Steuerkennzeichen, Buchungsperioden und DATEV-Übergaben spezifizieren
16.10. – 17.10. 2 Tage
Finanzbuchhaltung und DATEV-Verantwortliche
Fit-Gap-Matrix mit Standardfunktionen, Konfigurationsbedarf, Erweiterungen, Schnittstellen und bewussten Prozessabweichungen erstellen
20.10. – 25.10. 4 Tage
ERP-Anbieter und Einführungspartner
Anforderungen priorisieren, nicht umzusetzende Sonderwünsche dokumentieren und das fachliche Anforderungsbaseline durch den Lenkungsausschuss freigeben lassen
26.10. – 27.10. 2 Tage
Interne Projektleitung
Sollprozess für Absatz- und Produktionsplanung einschließlich Bedarfsermittlung, Disposition, Kapazitätsprüfung, Priorisierung und Terminierung definieren
06.11. – 10.11. 5 Tage
Produktionsleitung und Verantwortliche für Produktionsplanung
Stücklisten-, Arbeitsplan-, Versionierungs- und Änderungsprozesse für Eigenfertigung und gegebenenfalls Fremdbearbeitung festlegen
06.11. – 08.11. 3 Tage
Produktionsleitung und Qualitätsmanagement
Beschaffungsprozess von der Bedarfsanforderung über Bestellung und Wareneingang bis zur Rechnungsprüfung modellieren
06.11. – 08.11. 3 Tage
Einkauf und Materialwirtschaft
Lager-Sollprozesse für Wareneingang, Einlagerung, Umlagerung, Materialentnahme, Rückmeldung, Kommissionierung, Versand und Inventur definieren
06.11. – 09.11. 4 Tage
Lager- und Logistikleitung
Standortübergreifende Regeln für Lagerorte, Bestandsführung, Materialtransporte, Verantwortungsübergaben und Notfallbuchungen festlegen
06.11. – 08.11. 3 Tage
Standortverantwortliche beider Standorte
Finanzübergaben für Eingangsrechnungen, Materialverbrauch, Bestandsveränderungen, Fertigmeldungen und Kostenstellen abstimmen
06.11. – 08.11. 3 Tage
Finanzbuchhaltung und DATEV-Verantwortliche
Qualitätsrelevante Abläufe für Sperrbestände, Prüfstatus, Nacharbeit, Ausschuss und Rückverfolgbarkeit in die Sollprozesse integrieren
06.11. – 08.11. 3 Tage
Qualitätsmanagement
Rollenbezogene Prozessbeschreibungen einschließlich Verantwortlichkeiten, Pflichtbuchungen, Freigaben und Kontrollpunkten erstellen
13.11. – 16.11. 4 Tage
Interne Projektleitung und ERP-Anbieter
Sollprozessmodell, Zielbild und fachliche Prozesskennzahlen mit allen Bereichsverantwortlichen abnehmen lassen
17.11. – 20.11. 2 Tage
Interne Projektleitung
Systemarchitektur mit Produktiv-, Test- und gegebenenfalls Schulungsumgebung, Netzwerkzugriffen, Datensicherung und Wiederherstellungskonzept entwerfen
13.11. – 16.11. 4 Tage
IT-Leitung und Systemadministration
Datenfluss zwischen ERP, Legacy-Fertigungssystem, Excel-Quellen, DATEV, Etikettendruckern, mobilen Scannern und gegebenenfalls weiteren Systemen dokumentieren
13.11. – 15.11. 3 Tage
ERP-Anbieter und Einführungspartner
DATEV-Schnittstelle einschließlich Übergabeformat, Kontierungslogik, Steuerkennzeichen, Kostenstellen, Fehlerbehandlung und Abstimmverfahren spezifizieren
13.11. – 16.11. 4 Tage
Finanzbuchhaltung und DATEV-Verantwortliche
Barcode- und Etikettenkonzept mit Lagerorten, Materialnummern, Chargen- oder Seriennummern, Buchungspunkten und Druckstandards erstellen
13.11. – 15.11. 3 Tage
Lager- und Logistikleitung
Rollen- und Berechtigungskonzept für Produktion, Einkauf, Lager, Qualität, Finanzwesen, Administration und standortbezogene Zugriffe definieren
13.11. – 15.11. 3 Tage
IT-Leitung und Systemadministration sowie Datenschutzbeauftragte/r
Technische Abnahmekriterien für Schnittstellen, Scanner, Drucker, Protokollierung, Ausfallszenarien und Benutzerverwaltung festlegen
17.11. – 20.11. 2 Tage
Interne Projektleitung und ERP-Anbieter
Unternehmensstruktur, Mandant, beide Standorte, Lager, Lagerplätze, Kostenstellen, Kalender und Nummernkreise konfigurieren
27.11. – 30.11. 4 Tage
ERP-Anbieter und Einführungspartner
Artikel-, Varianten-, Mengeneinheiten-, Beschaffungs- und Dispositionsparameter für Materialwirtschaft und Produktionsplanung einrichten
27.11. – 01.12. 5 Tage
ERP-Anbieter und Einführungspartner sowie Einkauf und Materialwirtschaft
Stücklisten, Arbeitspläne, Arbeitsgänge, Ressourcen, Durchlaufzeiten, Ausschussparameter und Fertigungsvarianten im ERP abbilden
27.11. – 04.12. 6 Tage
ERP-Anbieter und Einführungspartner sowie Produktionsleitung
Produktionsplanung mit Bedarfsermittlung, Losgrößen, Sicherheitsbeständen, Kapazitätsprüfung, Fertigungsaufträgen und Rückmeldelogik konfigurieren
27.11. – 05.12. 7 Tage
ERP-Anbieter und Einführungspartner
Einkaufsprozesse einschließlich Lieferantenbestellungen, Genehmigungen, Mindestbeständen, Lieferzeiten und Wareneingängen einrichten
27.11. – 30.11. 4 Tage
ERP-Anbieter und Einführungspartner sowie Einkauf und Materialwirtschaft
Lagerprozesse für Wareneingang, Einlagerung, Materialentnahme, Umlagerung, Kommissionierung, Versand und Inventur konfigurieren
27.11. – 04.12. 6 Tage
ERP-Anbieter und Einführungspartner sowie Lager- und Logistikleitung
Mobile Scanner, Barcodebuchungen, Etikettenvorlagen, Druckerzuordnung und Standortkennungen einrichten
27.11. – 01.12. 5 Tage
ERP-Anbieter und Einführungspartner sowie IT-Leitung und Systemadministration
DATEV-Übergabe, Kontierungsregeln, Steuerkennzeichen, Buchungstexte und technische Fehlerprotokolle implementieren
27.11. – 01.12. 5 Tage
ERP-Anbieter und Einführungspartner sowie Finanzbuchhaltung und DATEV-Verantwortliche
Rollen, Benutzergruppen, Genehmigungsrechte, Trennung kritischer Funktionen und standortbezogene Zugriffseinschränkungen konfigurieren
27.11. – 30.11. 4 Tage
IT-Leitung und Systemadministration
Notwendige Erweiterungen für produktions- und standortspezifische Anforderungen umsetzen und gegen die Fit-Gap-Matrix prüfen
27.11. – 05.12. 7 Tage
ERP-Anbieter und Einführungspartner
Standardberichte, Dispositionslisten, Fertigungsauftragslisten, Bestandsübersichten und Übergabeprotokolle einrichten
27.11. – 30.11. 4 Tage
ERP-Anbieter und Einführungspartner sowie Schlüsselanwender
Technische Konfigurationsdokumentation und initiale Systemtestfälle für die nachfolgende Datenmigration und Integrationstests erstellen
27.11. – 29.11. 3 Tage
ERP-Anbieter und Einführungspartner
Migrationsumfang für Artikel, Varianten, Lieferanten, Kunden, Stücklisten, Arbeitspläne, Lagerbestände, offene Bestellungen und laufende Fertigungsaufträge verbindlich festlegen
04.12. – 06.12. 3 Tage
Interne Projektleitung und Fachbereichsverantwortliche
Daten aus dem alten Fertigungssystem und relevanten Excel-Dateien extrahieren, Quellen dokumentieren und historische Daten vom Go-live-Bestand abgrenzen
04.12. – 07.12. 4 Tage
IT-Leitung und Systemadministration
Dubletten, ungültige Artikelnummern, fehlende Mengeneinheiten, fehlerhafte Lieferzeiten und widersprüchliche Dispositionsparameter bereinigen
04.12. – 08.12. 5 Tage
Einkauf und Materialwirtschaft sowie Schlüsselanwender
Stücklisten und Arbeitspläne auf Vollständigkeit, Versionen, Mengen, Arbeitsgänge, Zeiten und Zuordnung zu Artikeln prüfen
04.12. – 08.12. 5 Tage
Produktionsleitung und Verantwortliche für Produktionsplanung
Lagerbestände, Lagerorte, Sperrbestände, Chargen- oder Serieninformationen und Bewertungsvorgaben abgleichen
04.12. – 07.12. 4 Tage
Lager- und Logistikleitung sowie Qualitätsmanagement
Transformationsregeln und Ladeprogramme für Stammdaten, Bestände, offene Bestellungen und laufende Fertigungsaufträge erstellen und dokumentieren
04.12. – 08.12. 5 Tage
ERP-Anbieter und Einführungspartner
Ersten vollständigen Migrationsprobelauf durchführen, Fehlerlisten bearbeiten und Mengen-, Summen- sowie Stichprobenabgleiche mit den Fachbereichen durchführen
11.12. – 15.12. 5 Tage
ERP-Anbieter und Einführungspartner sowie interne Projektleitung
Zweiten Migrationsprobelauf einschließlich Berechtigungsprüfung, Bestandsabgleich und Übernahmeprotokoll durchführen und die Go-live-Migrationsdateien freigeben
18.12. – 21.12. 4 Tage
Interne Projektleitung
Scanner, Etikettendrucker, Ladepunkte und mobile Arbeitsplätze an beiden Standorten installieren und Netzwerk- sowie Funkabdeckung prüfen
15.01. – 18.01. 4 Tage
IT-Leitung und Systemadministration
Lagerplätze, Kennzeichnungen, Materialetiketten und Barcode-Standards im operativen Lager einrichten und gegen das ERP-Lagerkonzept prüfen
15.01. – 18.01. 4 Tage
Lager- und Logistikleitung
Wareneingang, Einlagerung, Umlagerung, Kommissionierung und Versand mit repräsentativen Materialien an beiden Standorten testen
15.01. – 18.01. 4 Tage
Schlüsselanwender und Standortverantwortliche
Produktionspilot mit Materialentnahme, Bereitstellung, Fertigungsauftrag, Rückmeldung, Ausschuss- beziehungsweise Nacharbeitsbuchung und Fertigmeldung durchführen
15.01. – 19.01. 5 Tage
Produktionsleitung und Verantwortliche für Produktionsplanung
Bestands- und Buchungsabgleich zwischen Scanner, ERP, Lagerlisten und physischer Stichprobe durchführen
22.01. – 24.01. 3 Tage
Lager- und Logistikleitung sowie Finanzbuchhaltung
Ausweichverfahren für Netzwerkausfall, Scannerdefekt, Etikettendruckerausfall und nachträgliche Buchungen definieren und praktisch erproben
22.01. – 24.01. 3 Tage
IT-Leitung und Systemadministration sowie Lager- und Logistikleitung
Pilotfehler bewerten, Konfiguration und Arbeitsanweisungen nachschärfen und die Standortfreigabe für die integrierten Tests erteilen
25.01. – 29.01. 3 Tage
Interne Projektleitung
Testkatalog mit End-to-End-Szenarien, Testdaten, erwarteten Ergebnissen, Rollen, Abnahmekriterien und Fehlerklassifizierung finalisieren
12.02. – 14.02. 3 Tage
Interne Projektleitung und ERP-Anbieter
Beschaffungsprozess von der Disposition über Bestellung und Wareneingang bis zur Bestands- und Rechnungsübergabe testen
12.02. – 14.02. 3 Tage
Einkauf und Materialwirtschaft
Produktionsplanung mit Bedarfsermittlung, Fehlteillisten, Kapazitätsprüfung, Fertigungsauftrag, Materialentnahme und Rückmeldung testen
12.02. – 15.02. 4 Tage
Produktionsleitung und Verantwortliche für Produktionsplanung
Barcode-Prozesse für Wareneingang, Umlagerung, Kommissionierung, Inventur, Materialbereitstellung und Versand an beiden Standorten testen
12.02. – 15.02. 4 Tage
Lager- und Logistikleitung sowie Standortverantwortliche
DATEV-Übergabe mit unterschiedlichen Kontierungen, Steuerkennzeichen, Kostenstellen, Stornos und Fehlerfällen durchführen und abstimmen
12.02. – 14.02. 3 Tage
Finanzbuchhaltung und DATEV-Verantwortliche
Berechtigungen, Protokollierung, Sperrbestände, Nachvollziehbarkeit von Änderungen und standortbezogene Zugriffstrennung prüfen
12.02. – 13.02. 2 Tage
IT-Leitung und Systemadministration sowie Datenschutzbeauftragte/r
Fehler beheben, Regressionstests durchführen und offene Abweichungen nach Kritikalität, Verantwortlichem und Zieltermin verfolgen
16.02. – 22.02. 5 Tage
ERP-Anbieter und Einführungspartner
Fachanwenderabnahme mit beiden Standorten durchführen und Go-live-relevante Restmängel durch die Prozessverantwortlichen freigeben oder zurückweisen
23.02. – 27.02. 3 Tage
Interne Projektleitung und Schlüsselanwender
Schulungskonzept mit Rollen für Produktionsplanung, Produktion, Einkauf, Lager, Versand, Finanzbuchhaltung, Administration und Management erstellen
12.03. – 14.03. 3 Tage
Interne Projektleitung und ERP-Anbieter
Schulungsunterlagen, Arbeitsanweisungen, Barcode-Kurzanleitungen und Prozesshilfen auf Basis der abgenommenen Sollprozesse erstellen
12.03. – 15.03. 4 Tage
ERP-Anbieter und Einführungspartner sowie Schlüsselanwender
Schlüsselanwender und Standortverantwortliche schulen und für die Unterstützung der Endanwender sowie die Erstfehleranalyse qualifizieren
12.03. – 14.03. 3 Tage
ERP-Anbieter und Einführungspartner
Rollenbezogene Anwenderschulungen an beiden Standorten einschließlich praktischer Buchungen mit Scannern und Fertigungsaufträgen durchführen
16.03. – 22.03. 5 Tage
Schlüsselanwender und ERP-Anbieter
Cutover-Plan mit Systemstillstand, Excel- und Legacy-Freeze, Bestandsaufnahme, letzter Datenmigration, offenen Vorgängen, Verantwortlichen und Zeitfenstern erstellen
12.03. – 15.03. 4 Tage
Interne Projektleitung und IT-Leitung
Generalprobe für Bestandsaufnahme, Migration, Benutzerfreischaltung, DATEV-Abstimmung, Barcode-Betrieb und Rückfallverfahren durchführen
16.03. – 21.03. 4 Tage
Interne Projektleitung und ERP-Anbieter
Produktivsetzung einschließlich Systemfreigabe, letzter Migration, Benutzeraktivierung, Bestandsübernahme und Start der operativen Buchungen durchführen
02.04. – 04.04. 3 Tage
Interne Projektleitung und ERP-Anbieter
Hypercare-Betrieb mit zentralem Ticketsystem, täglicher Fehlertriage, Standortsprechern und festen Eskalationszeiten einrichten
02.04. – 03.04. 2 Tage
Interne Projektleitung
Produktionsplanung, Beschaffung, Lager, Barcode-Buchungen, Fertigungsrückmeldungen und Versand im täglichen Betrieb vor Ort begleiten
02.04. – 10.04. 7 Tage
Schlüsselanwender und ERP-Anbieter
Bestände, offene Bestellungen, laufende Fertigungsaufträge, Materialverbräuche und DATEV-Übergaben gegen Kontrollauswertungen abstimmen
02.04. – 05.04. 4 Tage
Finanzbuchhaltung und DATEV-Verantwortliche sowie Lager- und Logistikleitung
Stabilisierung bewerten, offene Restmängel und Verbesserungen priorisieren, Betriebsdokumentation übergeben und die Projektabschlussfreigabe erteilen
11.04. – 13.04. 3 Tage
Interne Projektleitung und IT-Leitung

Timeline

Timeline 10 PhasenStart: 02.10.2026
Phase / Aufgabe
Okt 2026
Nov 2026
Dez 2026
Jan 2027
Feb 2027
Mär 2027
Apr 2027
KW 102.10
KW 423.10
KW 713.11
KW 1004.12
KW 1325.12
KW 1615.01
KW 1905.02
KW 2226.02
KW 2519.03
KW 2809.04
Projektinitiierung und Governance02.10. – 15.10. · 2 Wo. · 0/4
Projektinitiierung und Governance
Lösungsvalidierung und Detailanforderungen16.10. – 05.11. · 3 Wo. · 0/6
Lösungsvalidierung und Detailanforderungen
Sollprozesse und ERP-Zielbild06.11. – 10.12. · 5 Wo. · 0/9
Sollprozesse und ERP-Zielbild
Technische Architektur und Integrationskonzept13.11. – 03.12. · 3 Wo. · 0/6
Technische Architektur und Integrationskonzept
Konfiguration, Erweiterungen und Rollen27.11. – 14.01. · 7 Wo. · 0/12
Konfiguration, Erweiterungen und Rollen
Stammdatenbereinigung und Datenmigration04.12. – 07.01. · 5 Wo. · 0/8
Stammdatenbereinigung und Datenmigration
Barcode-Lager und Produktionspilot15.01. – 11.02. · 4 Wo. · 0/7
Barcode-Lager und Produktionspilot
Integrierte Tests und Abnahme12.02. – 11.03. · 4 Wo. · 0/8
Integrierte Tests und Abnahme
Schulung, Cutover und Produktivstartvorbereitung12.03. – 01.04. · 3 Wo. · 0/6
Schulung, Cutover und Produktivstartvorbereitung
Produktivstart und Stabilisierungsphase02.04. – 22.04. · 3 Wo. · 0/5
Produktivstart und Stabilisierungsphase
GeplantIn ArbeitAbgeschlossenBlockiertMeilensteine

Budget

Budget: 400.000 €
Externe Einführung und Projektsteuerung · 160.000 €ERP-Software und Lizenzen · 81.000 €Datenmigration und Schnittstellen · 64.250 €Tests, Schulungen und Veränderungsbegleitung · 49.750 €Barcode-Lager und technische Infrastruktur · 45.000 €
Externe Einführung und Projektsteuerung160.000 €
PositionMengeEinzelpreisGesamt
Externe Projektleitung und Steuerung25 Personentage900 €22.500 €
ERP-Lösungsarchitektur und Fit-Gap-Analyse30 Personentage1.150 €34.500 €
Prozessberatung PPS, Materialwirtschaft und Einkauf30 Personentage1.100 €33.000 €
ERP-Konfiguration und notwendige Erweiterungen45 Personentage900 €40.500 €
Rollen-, Berechtigungs- und Sicherheitskonzept10 Personentage950 €9.500 €
Technische Test-, Go-live- und Stabilisierungsunterstützung20 Personentage1.000 €20.000 €
ERP-Software und Lizenzen81.000 €
PositionMengeEinzelpreisGesamt
ERP-Kernmodule für PPS, Einkauf, Lager und Materialwirtschaft1 Pauschal65.000 €65.000 €
Test-, Schulungs- und Administrationsumgebung1 Pauschal8.000 €8.000 €
Barcode- und Mobile-Client-Lizenzen8 Stück1.000 €8.000 €
Datenmigration und Schnittstellen64.250 €
PositionMengeEinzelpreisGesamt
Migrationskonzept, Datenmapping und ETL-Vorbereitung18 Personentage950 €17.100 €
Datenqualitätsprüfung und Bereinigung von Artikeln, Stücklisten und Arbeitsplänen15 Personentage850 €12.750 €
Migrationsprobeläufe, Bestandsabgleich und Cutover-Migration12 Personentage950 €11.400 €
DATEV-Schnittstelle einschließlich Kontierungslogik und Übergabetests20 Personentage1.150 €23.000 €
Tests, Schulungen und Veränderungsbegleitung49.750 €
PositionMengeEinzelpreisGesamt
Planung und Koordination integrierter End-to-End-Tests10 Personentage950 €9.500 €
Konzeption und Durchführung der Key-User-Schulungen16 Personentage950 €15.200 €
Durchführung rollenbezogener Endanwenderschulungen20 Personentage750 €15.000 €
Erstellung von Arbeitsanweisungen und Prozessdokumentation8 Personentage850 €6.800 €
Kommunikations- und Akzeptanzmaßnahmen einschließlich Floorwalking-Vorbereitung5 Personentage650 €3.250 €
Barcode-Lager und technische Infrastruktur45.000 €
PositionMengeEinzelpreisGesamt
Industrielle Barcode-Handscanner für beide Standorte16 Stück1.200 €19.200 €
Etikettendrucker für Lager und Produktion4 Stück900 €3.600 €
Erstbestand Etiketten, Farbbänder und Verbrauchsmaterial1 Pauschal2.500 €2.500 €
WLAN-Ausleuchtung, Funkmessung und Optimierung der Lagerbereiche8 Personentage950 €7.600 €
Einrichtung von Datenablage, Backup und technischer Betriebsumgebung10 Personentage900 €9.000 €
Netzwerkkomponenten und Montagezubehör für Barcode-Arbeitsplätze1 Pauschal3.100 €3.100 €

Risiken

Hoch

Unvollständige Anforderungen und unkontrollierte Individualisierung

Wenn die Fit-Gap-Matrix bis Ende Woche 5 nicht verbindlich abgenommen ist oder ab Woche 9 zusätzliche Sonderwünsche ohne Bewertung in die Konfiguration aufgenommen werden, steigen Aufwand, Budget und Abnahmerisiko erheblich.

Gegenmaßnahme: Die interne Projektleitung richtet mit Geschäftsführung, Fachbereichen und Einführungspartner bis Woche 5 ein verbindliches Scope- und Change-Request-Verfahren ein; Änderungen werden ab Woche 6 wöchentlich hinsichtlich Nutzen, Kosten und Terminwirkung entschieden.
Hoch

Unzureichende Stammdatenqualität und fehlerhafte Migration

Wenn bis Woche 10 keine Datenverantwortlichen für Artikel, Stücklisten, Arbeitspläne, Lieferanten, Kunden und Bestände benannt sind oder der Migrationsprobelauf in Woche 14 wesentliche Dubletten und fehlerhafte Bestände zeigt, entstehen falsche Dispositionen und Produktionsaufträge.

Gegenmaßnahme: Projektleitung und ERP-Anbieter definieren bis Woche 10 verbindliche Datenregeln, bereinigen die Daten mit den Fachbereichsverantwortlichen und führen bis Woche 14 mindestens einen vollständigen Probelauf mit Bestands- und Belegabgleich durch.
Hoch

Fehlerhafte Produktions- und Materialbedarfsplanung

Wenn Stücklisten, Arbeitspläne, Durchlaufzeiten, Kapazitäten, Losgrößen oder Dispositionsparameter nicht anhand repräsentativer Fertigungsaufträge validiert werden, erzeugt das ERP ab dem Pilotbetrieb Fehlteile, Überbestände oder unrealistische Liefertermine.

Gegenmaßnahme: Produktionsleitung und Produktionsplanung validieren bis Woche 10 die Planungsparameter und testen in den Wochen 16 bis 19 mindestens 20 repräsentative Fertigungsabläufe; die Fachbereichsfreigabe erfolgt vor Beginn der integrierten Tests in Woche 20.
Hoch

Fehlerhafte DATEV-Schnittstelle und steuerliche Übergaben

Wenn Kontierungen, Steuerkennzeichen, Kostenstellen und Übergaberegeln bis Woche 9 nicht festgelegt sind oder die End-to-End-Abstimmung in den Wochen 20 bis 23 Differenzen zwischen ERP und DATEV zeigt, entstehen fehlerhafte Buchungen und steuerliche Nacharbeiten.

Gegenmaßnahme: Finanzbuchhaltung, DATEV-Verantwortliche und Einführungspartner erstellen bis Woche 9 das Mapping und führen in den Wochen 20 bis 23 vollständige Testbuchungen einschließlich Abstimmung, Fehlerkorrektur und dokumentierter Freigabe durch.
Hoch

Instabile Barcode-, Geräte- und Netzwerkinfrastruktur

Wenn die Funkabdeckung, Endgeräte, Etikettendrucker oder Netzwerkanbindungen an einem der beiden Standorte im Pilotbetrieb ab Woche 16 nicht stabil funktionieren, werden Wareneingang, Kommissionierung, Inventur und Produktionsrückmeldungen unterbrochen.

Gegenmaßnahme: IT-Leitung und Lagerleitung führen vor Woche 16 einen Standort- und Funkcheck durch, testen Ersatzgeräte und Drucker und dokumentieren bis Woche 19 verbindliche Offline-, Papier- und Nachbuchungsverfahren.
Hoch

Geringe Akzeptanz und Fortführung von Excel-Schattenprozessen

Wenn Schlüsselanwender verspätet eingebunden werden, die Schulungsquote bis Ende Woche 26 unter 95 Prozent liegt oder Excel-Listen nicht verbindlich abgelöst werden, bleiben Bestände und Auftragsinformationen widersprüchlich.

Gegenmaßnahme: Fachbereichsverantwortliche benennen bis Woche 5 je Standort Schlüsselanwender, führen rollenbezogene Schulungen und Übungen in den Wochen 24 bis 26 durch und legen zum Go-live verbindlich fest, welche Excel-Prozesse abgeschaltet und durch ERP-Buchungen ersetzt werden.
Hoch

Fehlerhafter Bestands- und Transaktionsübergang beim Produktivstart

Wenn die Generalprobe bis Ende Woche 26 nicht vollständig erfolgreich ist oder Lagerbestände, offene Bestellungen und laufende Fertigungsaufträge beim Cutover nicht abgestimmt sind, wird der Produktions- und Materialfluss unmittelbar gestört.

Gegenmaßnahme: Interne Projektleitung, Lagerleitung, Produktion und Finanzbuchhaltung führen vor Woche 27 eine vollständige Bestandsaufnahme, einen Cutover-Probelauf und einen dokumentierten Go-/No-Go-Entscheid durch; ein Rückfall- und Notfallverfahren wird vor dem Produktivstart freigegeben.
Hoch

Unzureichendes Berechtigungs-, Datenschutz- und Betriebskonzept

Wenn Rollen, Funktionstrennungen, Protokollierung, Datensicherung und Datenschutzprüfung nicht vor der Benutzeranlage und dem integrierten Test abgeschlossen sind, erhalten Anwender unzulässige Zugriffe oder steuerlich und datenschutzrechtlich relevante Vorgänge sind nicht ausreichend nachvollziehbar.

Gegenmaßnahme: IT-Leitung, Datenschutzbeauftragte/r und Finanzbuchhaltung erstellen bis Woche 9 das Rollen- und Berechtigungskonzept, prüfen es in den Wochen 20 bis 23 mit Testkonten und schließen die Freigabe einschließlich Wiederherstellungstest bis Woche 26 ab.
Mittel

Engpässe bei Einführungspartner und internen Fachressourcen

Wenn Schlüsselpersonen aus Produktion, Lager, Finanzbuchhaltung oder IT wiederholt nicht verfügbar sind oder der Einführungspartner einen kritischen Meilenstein um mehr als eine Woche verfehlt, verzögern sich Konfiguration, Migration und Tests.

Gegenmaßnahme: Die interne Projektleitung benennt bis Woche 2 Stellvertretungen und reservierte Kapazitäten, vereinbart mit dem Einführungspartner verbindliche Meilensteine und eskaliert Ressourcenabweichungen spätestens innerhalb von fünf Arbeitstagen an den Lenkungsausschuss.
Mittel

Budget- und Terminüberschreitung durch Zusatzaufwand

Wenn bis Woche 18 mehr als 75 Prozent der Reserve durch zusätzliche Erweiterungen, Datenbereinigung, Schnittstellenanpassungen oder Barcode-Hardware gebunden sind oder ein kritischer Meilenstein um mehr als eine Woche rutscht, wird der Go-live in neun Monaten gefährdet.

Gegenmaßnahme: Projektleitung und Controlling aktualisieren ab Woche 5 monatlich eine Kosten- und Terminprognose; der Lenkungsausschuss priorisiert bis Woche 20 verbindlich Muss-Funktionen und verschiebt nicht kritische Erweiterungen in eine spätere Ausbaustufe.

Stakeholder

GU

Geschäftsführung und Lenkungsausschuss

Treffen Grundsatzentscheidungen zu Budget, Umfang, Zieltermin und Eskalationen

Einbinden: ab Phase 1
IP

Interne Projektleitung

Steuert Termine, Abhängigkeiten, Entscheidungen, Lieferanten und Eskalationen

Einbinden: ab Phase 1
EA

ERP-Anbieter und Einführungspartner

Verantworten Lösungsdesign, Konfiguration, Migration, Tests und Fehlerbehebung

Einbinden: ab Phase 1
IL

IT-Leitung und Systemadministration

Entscheiden über Benutzerverwaltung, Infrastruktur, Schnittstellen, Datensicherung und technischen Betrieb

Einbinden: ab Phase 1
BS

Betriebsrat, sofern vorhanden

Bewertet Auswirkungen auf Arbeitsabläufe, Leistungskontrolle und Mitarbeiterdaten

Einbinden: ab Phase 1
PU

Produktionsleitung und Verantwortliche für Produktionsplanung

Definieren Fertigungsstrategien, Arbeitspläne, Kapazitätsplanung und Priorisierungslogik

Einbinden: ab Phase 2
EU

Einkauf und Materialwirtschaft

Definieren Beschaffungsprozesse, Dispositionsparameter, Lieferantenstammdaten und Bestellabläufe

Einbinden: ab Phase 2
LU

Lager- und Logistikleitung

Entscheidet über Lagerstruktur, Buchungslogik, Inventur, Scannerbedienung und Etiketten

Einbinden: ab Phase 2
FU

Finanzbuchhaltung und DATEV-Verantwortliche

Legen Kontierungen, Übergabedaten, Steuerlogik und Abstimmungsverfahren fest

Einbinden: ab Phase 2
Q

Qualitätsmanagement

Bewertet Nachvollziehbarkeit, Dokumentation, Sperrbestände und qualitätsrelevante Prozessdaten

Einbinden: ab Phase 2
SU

Schlüsselanwender und Standortverantwortliche beider Standorte

Vertreten die operativen Arbeitsabläufe, testen die Lösung und sichern die spätere Akzeptanz

Einbinden: ab Phase 2
DR

Datenschutzbeauftragte/r

Prüft personenbezogene Daten, Rollen- und Berechtigungskonzepte sowie mögliche Mitarbeiterdaten

Einbinden: ab Phase 2

Compliance

Pflicht 6

Datenschutzprüfung für Benutzerkonten, Mitarbeiterdaten in Produktions- und Lagerbuchungen, Protokolle und mögliche Leistungs- oder Verhaltenskontrolle nach DSGVO; erforderlichenfalls Durchführung einer Datenschutz-Folgenabschätzung

Datenschutzbeauftragte/r und IT-Leitung Woche 2-9, danach laufend
Pflicht
Regel aus der Compliance-Bibliothek
DSGVO / GDPR(EU 2016/679)
  • Rechtsgrundlage für jede Verarbeitung personenbezogener Daten (Einwilligung, Vertrag, gesetzliche Pflicht, berechtigtes Interesse)
  • Vollständiges Verarbeitungsverzeichnis (Art. 30) für alle Prozesse
  • Auftragsverarbeitungsverträge (AVV / DPA) mit allen Dienstleistern
  • Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) bei Hochrisiko-Verarbeitungen
  • Technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) dokumentiert

Bei Verstoß: Bußgelder bis 20 Mio. EUR oder 4% des weltweiten Konzernjahresumsatzes, je nachdem, welcher Betrag höher ist. Plus zivilrechtliche Schadenersatzansprüche Betroffener.

Nachweise

Noch keine Nachweise. In PathHub legst du je Pflicht Nachweise ab, z. B. ein Protokoll, eine Bescheinigung oder einen Link zum Dokument, und exportierst alles als PDF-Nachweisbericht.

Datei Link Notiz

Auftragsverarbeitungsvertrag mit ERP-Anbieter und Einführungspartner sowie Prüfung von Hostingstandort, Unterauftragnehmern, Datenübermittlungen und Löschkonzept nach DSGVO

Datenschutzbeauftragte/r und Einkauf Woche 2-8
Pflicht
Regel aus der Compliance-Bibliothek
DSGVO / GDPR(EU 2016/679)
  • Rechtsgrundlage für jede Verarbeitung personenbezogener Daten (Einwilligung, Vertrag, gesetzliche Pflicht, berechtigtes Interesse)
  • Vollständiges Verarbeitungsverzeichnis (Art. 30) für alle Prozesse
  • Auftragsverarbeitungsverträge (AVV / DPA) mit allen Dienstleistern
  • Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) bei Hochrisiko-Verarbeitungen
  • Technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) dokumentiert

Bei Verstoß: Bußgelder bis 20 Mio. EUR oder 4% des weltweiten Konzernjahresumsatzes, je nachdem, welcher Betrag höher ist. Plus zivilrechtliche Schadenersatzansprüche Betroffener.

Nachweise

Noch keine Nachweise. In PathHub legst du je Pflicht Nachweise ab, z. B. ein Protokoll, eine Bescheinigung oder einen Link zum Dokument, und exportierst alles als PDF-Nachweisbericht.

Datei Link Notiz

Beteiligung des Betriebsrats bei Einführung eines Systems mit möglicher Überwachung von Leistung oder Verhalten sowie bei wesentlichen Änderungen von Arbeitsabläufen, sofern ein Betriebsrat vorhanden ist

Geschäftsführung, interne Projektleitung und Betriebsrat Woche 1-10, bei Änderungen fortlaufend
Pflicht
Regel aus der Compliance-Bibliothek

Für diese Pflicht gibt es keine passende Regel in der Bibliothek. In PathHub kannst du bei Bedarf eine Regel aus der Bibliothek verknüpfen.

Nachweise

Noch keine Nachweise. In PathHub legst du je Pflicht Nachweise ab, z. B. ein Protokoll, eine Bescheinigung oder einen Link zum Dokument, und exportierst alles als PDF-Nachweisbericht.

Datei Link Notiz

Prüfung und Freigabe der DATEV-Übergabe einschließlich Kontenplan, Steuerkennzeichen, Kostenstellen, Buchungslogik, Abstimmverfahren und dokumentierter Testfälle

Finanzbuchhaltung und DATEV-Verantwortliche Woche 6-23
Pflicht
Regel aus der Compliance-Bibliothek

Für diese Pflicht gibt es keine passende Regel in der Bibliothek. In PathHub kannst du bei Bedarf eine Regel aus der Bibliothek verknüpfen.

Nachweise

Noch keine Nachweise. In PathHub legst du je Pflicht Nachweise ab, z. B. ein Protokoll, eine Bescheinigung oder einen Link zum Dokument, und exportierst alles als PDF-Nachweisbericht.

Datei Link Notiz

Rollen- und Berechtigungskonzept mit Least-Privilege-Prinzip, Funktionstrennung zwischen Stammdatenpflege, Bestellung, Wareneingang, Buchung und Freigabe sowie regelmäßiger Rechteprüfung

IT-Leitung, Finanzbuchhaltung und Datenschutzbeauftragte/r Woche 7-26, danach mindestens jährlich
Pflicht
Regel aus der Compliance-Bibliothek

Für diese Pflicht gibt es keine passende Regel in der Bibliothek. In PathHub kannst du bei Bedarf eine Regel aus der Bibliothek verknüpfen.

Nachweise

Noch keine Nachweise. In PathHub legst du je Pflicht Nachweise ab, z. B. ein Protokoll, eine Bescheinigung oder einen Link zum Dokument, und exportierst alles als PDF-Nachweisbericht.

Datei Link Notiz

Technische und organisatorische Maßnahmen für Informationssicherheit nach DSGVO, einschließlich Backups, Wiederanlauf, Zugriffsschutz, Protokollierung, Patchmanagement und Notfallverfahren für beide Standorte

IT-Leitung und Systemadministration Woche 7-26, danach laufend
Pflicht
Regel aus der Compliance-Bibliothek
DSGVO / GDPR(EU 2016/679)
  • Rechtsgrundlage für jede Verarbeitung personenbezogener Daten (Einwilligung, Vertrag, gesetzliche Pflicht, berechtigtes Interesse)
  • Vollständiges Verarbeitungsverzeichnis (Art. 30) für alle Prozesse
  • Auftragsverarbeitungsverträge (AVV / DPA) mit allen Dienstleistern
  • Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) bei Hochrisiko-Verarbeitungen
  • Technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) dokumentiert

Bei Verstoß: Bußgelder bis 20 Mio. EUR oder 4% des weltweiten Konzernjahresumsatzes, je nachdem, welcher Betrag höher ist. Plus zivilrechtliche Schadenersatzansprüche Betroffener.

Nachweise

Noch keine Nachweise. In PathHub legst du je Pflicht Nachweise ab, z. B. ein Protokoll, eine Bescheinigung oder einen Link zum Dokument, und exportierst alles als PDF-Nachweisbericht.

Datei Link Notiz
Wichtig 1

Sicherstellung der qualitätsbezogenen Rückverfolgbarkeit von Material, Fertigungsaufträgen, Prüf- und Sperrbeständen sowie Dokumentation gemäß ISO 9001 oder kundenspezifischen Vorgaben, sofern zertifiziert oder vertraglich gefordert

Qualitätsmanagement und Produktionsleitung Woche 6-23, danach laufend
Wichtig
Regel aus der Compliance-Bibliothek
ISO 9001 (Qualitätsmanagement)(ISO 9001:2015)
  • Qualitätsmanagement-System dokumentiert
  • Prozessorientierte Betrachtung (PDCA)
  • Jährliche interne Audits und Management-Review
  • Externes Überwachungsaudit alle 3 Jahre

Bei Verstoß: Freiwillige Norm. Verlust der Zertifizierung bedeutet Ausschluss von Kundenlisten / Ausschreibungen.

Nachweise

Noch keine Nachweise. In PathHub legst du je Pflicht Nachweise ab, z. B. ein Protokoll, eine Bescheinigung oder einen Link zum Dokument, und exportierst alles als PDF-Nachweisbericht.

Datei Link Notiz

Meilensteine

  1. Woche 2

    Genehmigter Projektauftrag einschließlich Umfang, Ressourcen, Governance, Entscheidungswegen und verbindlichem Zieltermin

    Voraussetzung: Abschluss der Projektinitiierung und Governance
  2. Woche 5

    Abgenommene Fit-Gap-Matrix mit priorisiertem Lösungs- und Erweiterungsumfang

    Voraussetzung: Abgeschlossene Lösungsvalidierung und Detailanforderungen
  3. Woche 9

    Freigegebenes technisches Architektur-, Schnittstellen-, Berechtigungs- und Barcode-Konzept

    Voraussetzung: Abgestimmte technische Architektur und Integrationskonzept
  4. Woche 10

    Freigegebenes Sollprozessmodell für beide Standorte einschließlich Rollen, Kontrollpunkten und Prozesskennzahlen

    Voraussetzung: Abgestimmte Sollprozesse und ERP-Zielbild
  5. Woche 14

    Fachlich freigegebener Migrationsprobelauf mit dokumentierten Datenqualitäts- und Bestandsabgleichen

    Voraussetzung: Stammdatenbereinigung und Datenmigration abgeschlossen
  6. Woche 15

    Nutzbare konfigurierte ERP-Testumgebung mit eingerichteten Kernprozessen, Rollen, Barcode-Funktionen und DATEV-Integration

    Voraussetzung: Konfiguration, Erweiterungen und Rollen abgeschlossen
  7. Woche 19

    Erfolgreich abgeschlossener Barcode- und Produktionspilot an beiden Standorten mit dokumentierten Ausweichverfahren

    Voraussetzung: Barcode-Lager und Produktionspilot abgeschlossen
  8. Woche 23

    Abgenommenes integriertes Testszenario ohne offene kritische Fehler und mit dokumentierter Fachbereichsfreigabe

    Voraussetzung: Integrierte Tests und Abnahme abgeschlossen
  9. Woche 26

    Abgeschlossene Anwenderschulung und genehmigter Cutover- sowie Notfallplan nach erfolgreicher Generalprobe

    Voraussetzung: Schulung, Cutover und Produktivstartvorbereitung abgeschlossen
  10. Woche 29

    Stabiler ERP-Regelbetrieb an beiden Standorten mit abgestimmten Beständen, erfolgreicher DATEV-Übergabe und übergebenem Betriebs- und Supportkonzept

    Voraussetzung: Produktivstart und Stabilisierungsphase abgeschlossen

So ist dieser Plan entstanden

Dieser Plan wurde von PathHub AI aus einer einzigen Beschreibung erstellt: „Einführung eines neuen ERP-Systems in einem Maschinenbauunternehmen mit 180 Mitarbeitenden an zwei Standorten: Ablösung von Excel und einem alten Fertigungssystem, Materialwirtschaft, Produktionsplanung, Lager mit Barcode, DATEV-Schnittstelle, Datenmigration und Schulung. Go-live in neun Monaten.“ Ohne Unternehmenskontext. Mit deinen Abteilungen, Freigabeprozessen und Compliance-Vorgaben wird er deutlich genauer.

Passende Dokumente zum Vorhaben

Vor dem Projektplan steht meist das Lastenheft. Hier das passende Beispiel mit Word-Download.

Pflichten

Pflichten mit Vorlauf: Daran denken viele zu spät

Diese Pflichten löst eine ERP-Einführung typischerweise aus (Beispiel Deutschland). PathHub AI plant sie mit Vorlauf ein, warnt bei zu knappem Zeitplan und zeigt unter „Regel & Nachweise“ die Regel mit Kriterien, die du abhakst und mit Nachweisen belegst. Keine Rechtsberatung.

Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten ergänzen und Datenschutz-Folgenabschätzung prüfen (DSGVO Art. 30, 35)
Pflicht 2–4 Wochen vor dem Go-liveRichtwert
Regel & Nachweise

Warum: Das neue System verarbeitet personenbezogene Daten von Kunden oder Beschäftigten.

Regel aus der Compliance-Bibliothek
DSGVO / GDPREU 2016/679
Kriterien
  • Rechtsgrundlage für jede Verarbeitung personenbezogener Daten (Einwilligung, Vertrag, gesetzliche Pflicht, berechtigtes Interesse)
  • Vollständiges Verarbeitungsverzeichnis (Art. 30) für alle Prozesse
  • Auftragsverarbeitungsverträge (AVV / DPA) mit allen Dienstleistern
  • Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) bei Hochrisiko-Verarbeitungen
  • Technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) dokumentiert

Bei Verstoß: Bußgelder bis 20 Mio. EUR oder 4% des weltweiten Konzernjahresumsatzes, je nachdem, welcher Betrag höher ist. Plus zivilrechtliche Schadenersatzansprüche Betroffener.

Nachweise: In PathHub hakst du die Kriterien ab und legst je Punkt Nachweise als Datei, Link oder Notiz ab. Alles lässt sich als PDF-Nachweisbericht exportieren.
Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter abschließen (Art. 28 DSGVO)
Pflicht 2–6 Wochen vor dem Go-livegesetzlich
Regel & Nachweise

Warum: Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Auftrag (Cloud, Wartung, Support).

Rechtsgrundlage: Art. 28 DSGVO: Der Vertrag muss vor Beginn der Verarbeitung vorliegen, auch vor Tests mit echten Daten oder der Datenmigration.

Regel aus der Compliance-Bibliothek
Cloud-VertragsrechtDSGVO Art. 28
Kriterien
  • Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit Cloud-Provider
  • SLA mit Verfügbarkeit, RPO, RTO
  • Exit- und Portabilitätsklausel
  • Datenlokalisierung und Transfer-Mechanismus (SCC / Adequacy)

Bei Verstoß: Zivilrechtliche Ansprüche bei Datenverlust; Regressansprüche abhängig vom Vertrag. DSGVO-Bußgelder bei Non-Compliance.

Nachweise: In PathHub hakst du die Kriterien ab und legst je Punkt Nachweise als Datei, Link oder Notiz ab. Alles lässt sich als PDF-Nachweisbericht exportieren.
Betriebsrat beteiligen und Betriebsvereinbarung zum System abschließen (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG)
Wichtig 6–12 Wochen vor dem Go-liveRichtwert
Regel & Nachweise

Warum: Fast jede Software protokolliert Nutzeraktionen und ist damit zur Leistungs- oder Verhaltenskontrolle geeignet.

Gilt: nur wenn ein Betriebsrat besteht

Rechtsgrundlage: § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG: Mitbestimmung bei technischen Einrichtungen, die zur Überwachung von Verhalten oder Leistung geeignet sind; die Eignung genügt. Ohne Einigung darf das System nicht eingeführt werden.

Regel aus der Compliance-Bibliothek
Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG)
Kriterien
  • Betriebsrat-Wahl initiieren/ermöglichen ab 5 wahlberechtigten Arbeitnehmern
  • Mitbestimmung bei Arbeitszeit, Überwachungssystemen, IT-Einführung (§87)
  • Anhörung vor jeder Kündigung (§102), schriftlich mit Begründung
  • Interessenausgleich und Sozialplan bei Betriebsänderungen (§111)

Bei Verstoß: Unwirksamkeit von Kündigungen ohne BR-Anhörung. Ordnungswidrigkeiten bis 10.000 EUR je Verstoß. Strafbarkeit (§119) bei Behinderung des BR bis 1 Jahr Haft.

Nachweise: In PathHub hakst du die Kriterien ab und legst je Punkt Nachweise als Datei, Link oder Notiz ab. Alles lässt sich als PDF-Nachweisbericht exportieren.
Verfahrensdokumentation und revisionssichere Archivierung nach GoBD sicherstellen, E-Rechnung testen
Wichtig 4–8 Wochen vor dem Go-liveRichtwert
Regel & Nachweise

Warum: Steuerrelevante Daten müssen vollständig, unveränderbar und prüfbar aufbewahrt werden, auch nach dem Systemwechsel.

Gilt: wenn das System buchhaltungs- oder steuerrelevante Daten verarbeitet (ERP, Rechnungen, Kasse)

Regel aus der Compliance-Bibliothek
GoBD und E-RechnungAO §§ 146, 147; GoBD (BMF); UStG § 14
Kriterien
  • Verfahrensdokumentation für alle steuerrelevanten Systeme und Abläufe
  • Vollständige und unveränderbare Aufzeichnungen, Änderungen werden protokolliert
  • Aufbewahrung steuerrelevanter Unterlagen in der gesetzlichen Frist (in der Regel 8 bzw. 10 Jahre)
  • Datenzugriff für die Betriebsprüfung möglich (§ 147 Abs. 6 AO)
  • Empfang strukturierter E-Rechnungen (XRechnung, ZUGFeRD) seit 1.1.2025
  • Ausstellung von E-Rechnungen an inländische Unternehmen: ab 2027 bei mehr als 800.000 EUR Vorjahresumsatz, ab 2028 grundsätzlich für alle (Ausnahmen u. a. Kleinbetragsrechnungen, Kleinunternehmer)

Bei Verstoß: Formelle Mängel können zur Verwerfung der Buchführung und zur Schätzung der Besteuerungsgrundlagen führen (§ 162 AO); bei verweigertem Datenzugriff droht ein Verzögerungsgeld (§ 146 Abs. 2c AO).

Nachweise: In PathHub hakst du die Kriterien ab und legst je Punkt Nachweise als Datei, Link oder Notiz ab. Alles lässt sich als PDF-Nachweisbericht exportieren.
Alle typischen Vorhaben und ihre Pflichten: Interne Projekte planen

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert eine ERP-Einführung?
Im Beispielplan dauert eine ERP-Einführung 29 Wochen in 10 Phasen, davon laufen 3 Phasen teilweise parallel. Die tatsächliche Dauer hängt von Unternehmensgröße, Ausgangslage und verfügbaren Ressourcen ab. Mit deinem Unternehmenskontext passt PathHub den Zeitplan entsprechend an.
Was kostet eine ERP-Einführung?
Der Beispielplan kalkuliert rund 400.000 €, aufgeteilt auf 24 Budgetpositionen mit Menge und Einzelpreis. Die größten Posten sind Externe Einführung und Projektsteuerung, ERP-Software und Lizenzen. Es handelt sich um eine KI-Schätzung als Ausgangspunkt, nicht um ein Angebot.
Welche Risiken gibt es bei eine ERP-Einführung?
Der Plan nennt 10 Risiken mit Gegenmaßnahmen. Am höchsten bewertet sind: Unvollständige Anforderungen und unkontrollierte Individualisierung; Unzureichende Stammdatenqualität und fehlerhafte Migration; Fehlerhafte Produktions- und Materialbedarfsplanung.
Wer muss bei eine ERP-Einführung beteiligt werden?
Der Plan sieht unter anderem diese Beteiligten vor: Geschäftsführung und Lenkungsausschuss, Interne Projektleitung, ERP-Anbieter und Einführungspartner, IT-Leitung und Systemadministration, Betriebsrat, sofern vorhanden, Produktionsleitung und Verantwortliche für Produktionsplanung. Für jede Rolle ist angegeben, warum und ab wann sie einzubeziehen ist.
Kann ich den Plan an mein Unternehmen anpassen?
Ja. Öffne den Plan ohne Anmeldung in PathHub, passe Phasen und Aufgaben an oder beschreibe dein eigenes Vorhaben. Mit Unternehmenskontext (Abteilungen, Freigabeprozesse, Betriebsrat, Compliance-Vorgaben) wird jeder weitere Plan genauer.

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